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Dienstag, Oktober 02, 2007

FL95.de - Kostenlose Online-VFR-Flugplanung

FL95.de ist ein kostenloses gut ausgestattetes und sehr flexibles Tool für die Online-Planung von VFR-Flügen in der Allgemeinen Luftfahrt. Mit ihm können von jedem Ort der Welt aus Flugstrecken, Start- und Lande(-Roll)-Strecken, Flugzeiten sowie Kraftstoff, Masse und Schwerpunkt kalkuliert und im Flugdurchführungsplan ausgedruckt werden. Die Flugroute wird auf einer Karte mit Höhenprofil inklusive Kontrollzonen, Flugbeschränkungs- und Gefahrengebiete, Waypoints und Funkfeuer angezeigt. Des Weiteren kann das Höhenprofil der Flugstrecke in 3D-Darstellung mit "Google Earth" abgebildet werden. Mit dem Tool lassen sich zudem die Flugdaten an einen GPS-Empfänger übertragen. Auch die Freunde der Flugsimulation können sich über FL95.de freuen.

Was mir noch a bissle fehlen würde:
  • Eingabe von Startzeit (ETD), Taxi, voraussichtliche Landezeit (ETA) und automatische Berechnung
  • FIS-Frequenzen
  • Richtungsangaben der Peilung von VORs auf Waypoints
  • Markierung der 5 min Distanz auf der Strecke vor Anmeldung am Platz
  • markante Höhen-Hindernisse
  • Sehenswürdigkeiten, wie Schloss Moritzburg (Joke, aber wichtig!)
  • standardisierter Flugdurchführungsplan nach LBA
  • Beschaffenheit, Richtung und Länge der Pisten im Flugdurchführungsplan
  • Spalte für tatsächlich geflogene Zeiten im Flugdurchführungsplan
  • Online-Eingabe von Notizen z.B. Flugwetterberatung
  • IFR (vielleicht?)
Alles in allem ist FL95.de ein sehr nützliches und gut durchdachtes VFR-Flugplanungs-Tool. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es ein kostenloses Angebot ist, eine Ein-Mann-Unternehmung zu sein scheint und dass Software für Flugplanung in der Regel richtig dolle teuer ist. Aber - wie im richtigen Leben auch - kann FL95.de die Flugplanung nur erleichtern. An AIP, ICAO-Charts und zumindest der Überprüfung der Daten kommt der VFRler auch hier nicht herum.

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Sonntag, Juni 10, 2007

DFS: Transponder-Notfallcodes bei Wechsel auf Squawk 7000 vermeiden!

Wie hier berichtet, gibt es seit 15. März 2007 den neuen VFR-Transpondercode 7000. Vor dem Hintergrund - E-F-G:
  • 7500 (Entführung)
  • 7600 (Funkausfall)
  • 7700 (Gefahr für Flugzeug oder Insassen)
bittet die Deutsche Flugsicherung (DFS) beim Wählen von "Squawk 7000" darauf zu achten, dass nicht versehentlich - auch kurzzeitig - einer dieser drei Notfall-Codes erwischt wird. Dies würde bei den Fluglotsen eine Alarm-Meldung mit Nachforschungen auslösen. Deshalb ist es sinnvoll, vor Änderung des Codes den Transponder in den Stand-by-Modus zu schalten und erst nach korrekter Eingabe wieder den Modus "Altitude" zu rasten. Meines Erachtens sollte dieses Verfahren generell bei Wechsel des Transpondercodes angewandt werden.

Wie die DFS weiter mitteilt, wurde der neue EU-einheitliche Transpondercode 7000 als starke Vereinfachung von den Piloten positiv aufgenommen.

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Freitag, Mai 04, 2007

Heli-Expo 2007: AgustaWestland und Versace mit Kabinen-Interieur


Versace erweitert sein Geschäftfeld und entwirft neben Inneneinrichtungen für Business Jets nun auch Interieurs für Private Helicopter. Exklusiv sind die Lösungen der Star-Designer aus Mailand. Wenn echter First-Class-Komfort, ich spreche nicht von den Standard-Lösungen einer ersten Klasse, also wenn sich der Kunde ein wirklich superlatives Design für ein atemberaubendes Ambiente wünscht, dann macht Versace auch vor der Innenausstattung eines Hubschraubers nicht halt. So haben sich die Star-Designer aus Italien mit AgustaWestland zusammen getan, damit auch private Heli-Fans eingepackt in Luxus pur genauso entspannt ihre Reise geniessen können, wie die Kollegen in den Private Jets. Versace steht für exquisites Design in Verbindung mit Innovation und hoher Funktionalität. AgustaWestland ist der Marktführer in der Entwicklung und Produktion von Helikoptern. Solch eine Partnerschaft spricht für Erfahrung, Qualität, Zuverlässigkeit und Lifestyle. Damit aber beim Geschäftstreffen kein "me too"-Gefühl aufkommt, bestimmt der Kunde, wie sich das gehört, wie künftig seine Hubschrauberkabine innen aussehen soll. Und so ist jede Ausstattung nicht nur vom Feinsten in bester Qualität sondern einzigartig. Ein Unikat halt. Das neue Kabinen-Interieur wurde auf der Heli-Expo 2007 vorgestellt.

Foto: © AgustaWestland

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Donnerstag, Mai 03, 2007

Business Jet Interieur von Gianni Versace


Die Designer von Gianni Versace gestalten in Partnerschaft für TAG Aircraft Interiors die Innenausstattung und auch das Farbschema der Aussenlackierung für Business Jets. Entgegen den Standard-Ausführungen erkennt man hier sofort voller Ehrfurcht, das ist nun wirklich etwas ganz Edles. Die Einrichtung kommt im feinstem italienischen Leder. Sie bietet eindrucksvolle Kontraste bei heller Atmosphäre und klarer Linienführung. Die erhabene legendäre griechische Verzierung unterstreicht, hier liefern absolute Profis feinste Qualität und besten Service. Das Design wird gemeinsam mit dem Kunden entworfen und durch Versace in Style und Farbe umgesetzt. Daher ist jede Inneneinrichtung einzigartig, ein Unikat für Menschen, die sich in ihrem Geschmack von anderen unterscheiden.


TAG-AI zeichnet dabei mit seiner 30-jährigen Erfahrung im Verkauf, Management und Vollendung von Private Jets für die Logistik und Technik verantwortlich. Durch die Partnerschaft von Versace und TAG-AI erhalten Besitzer von Business Jets, wie Bombardier Global Express XRS, Global 5000, Gulfstream G 550 oder einer Boeing BBJ/737, die Möglichkeit in ihrer exquisiten Wunschumgebung zu reisen.

Fotos: © Gianni Versace S.p.A.

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Montag, Februar 26, 2007

Columbia Aircraft Manufacturing veröffentlicht White Papers

Sogenannte "White Papers" dienen in der Industrie der Schulung von Kunden. Sie sind auch Entscheidungshilfen. Columbia Aircraft Manufacturing ist der Auffassung, dass immer mehr Kunden sich im Internet ihre Informationen holen, das derzeitige Angebot jedoch etwas verwirrend sei und stellt daher die Serie "Columbia Aircraft University - Education on the Highest Plane” ins Internet:
"Curious to know the difference between turbo-charged and turbo-normalized?
Unclear on the nuances of spin certification? Intrigued by the mysteries of cockpit integration?
Want to know how range affects payload?
Answers to these questions and many more can be found in a new white paper series recently published on Columbia Aircraft’s website."
Dass es sich dabei auch um Verkauf handelt, merkt man Columbia Aircrafts "White Papers" an. Auch wenn Marketing-Vize Randy S. Bolinger es anders ausdrückt:
"I believe that we’ve created a valuable resource for aviation consumers and enthusiasts
alike,"
Damit wären wir wieder beim Marketinginstrument "Kommunikation mit Kunden und solchen, die es hoffentlich bald werden könnten". Aber egal, da es sich hier um echtes Know-how aus berufenem Munde handelt.

Nach einer Durchsicht der Erstaustattung
  • Certification - Type Certificates and Supplemental Type Certificates
  • Induction Systems - Normally-Aspirated, Turbo-Normalized and Turbo-Charged
  • Cockpit Integration – Integrated Systems and Integrated Components
  • Inadvertent Icing Protection – Electric, Pneumatic and Chemical
  • Mission Flexibility – Range versus Payload
  • Damage History
  • Spin Certification – Spin Resistance, Spin Recoverable and Equivalent Level of Safety
  • Insurance - Importance of the First Quote
  • Aircraft Ownership for the First-Time Buyer
meine ich, dass das Angebot durchaus interessant ist.

Btw., die Geschichte von Columbia Aircraft Manufacturing begann nicht unwitzig, als der Grafic Designer Lance Neibauer für sich selbst in den 80igern ein Flugzeug entwarf, das unbedingt "cool" aussehen sollte. Der durchschlagende Erfolg gab ihm Recht.

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Marktwert eines Flugzeuges / Hubschraubers

Welche Faktoren beeinflussen den Wert eines Flugzeuges?
(sollte auch für Hubschrauber gelten)

Allgemeiner Wartungszustand
Ein Flugzeug, welches gerade generalüberholt wurde, ist wesentlich mehr wert als eines, dessen Betriebsstunden abgelaufen sind.

Borddokumente
Sind Bordbuch, Triebwerksdokumente, Zulassung usw. vollständig und korrekt geführt?

Avionik
Es gibt weltweit unzählige Avionik-Anbieter, deren Produkte verschiedene Güte und Marktwerte besitzen. Das muss bei einer Schätzung berücksichtigt werden.

Äussere Ausführung
Der äussere Zustand der Lackierung beeinflusst nicht nur die Optik sondern auch die Flugleistung, z.B. durch unerwünschte Verwirbelungen an der Aussenhaut (Widerstand, Reibung, Treibstoffverbrauch). Das kann teuer werden.

Triebwerk
Triebwerke sind die kritischsten Baugruppen am Flugzeug. Daher ist die Einhaltung ihrer Wartungs- und Instandhaltungsintervalle besonders wichtig. Hier gilt ebenfalls, ein Triebwerk, welches gerade generalüberholt wurde, ist wesentlich mehr Wert als eines, dessen Betriebsstunden abgelaufen sind. Auch gibt es beim selben Flugzeugtyp verschiedene Triebwerke, verschiedene Treibwerkshersteller und ebenso viele verschiedene Konfigurationen, deren Apfel-Birnen-Vergleich nicht immer einfach ist.

Unterhaltung
Wie hoch sind die laufenden Kosten? Das beinhaltet auch die Verbrauchswerte von Betriebs- und Treibstoffen. Ein Flieger der weniger verbraucht, wird begehrter sein, als einer mit Strudel im Tank.

Marktakzeptanz
Die Akzeptanz eines Modells am Markt hängt von vielen Faktoren ab. Deckt das Angebot des Herstellers die Nachfrage, überschwemmt er den Markt oder hält er ihn eher knapp. Welchen Nutzen kann der künftige Halter erwarten? Handelt es sich um ein Spezial-Flugzeug mit eingeschränkten Einsatzmöglichkeiten? Wobei hier eine Spezialausrüstung wiederum teuer sein kann.

Oldtimer und Warbirds
Hier wird's nun ganz schwer, da wir uns schon im Bereich der Liebhaberei bewegen. Dabei gilt, wie im echten Leben auch, je besser der Zustand umso wertvoller. Raritäten in Best- und vor allem Originalzustand mit bemerkenswerter Historie werden sicher nur von einem begrenzten Käuferkreis begehrt, sollten jedoch Bestpreise erzielen.

Die National Aircraft Appraisers Association (NAAA) hat für die Bewertung von Flugzeugen einen Standardprozess eingeführt um Schätzer, Halter und finanzierende Banken zu unterstützen.

via M&B AVIATION APPRAISAL

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Donnerstag, Februar 22, 2007

Flugzeugvereisung - Gefahren, Auswirkungen, Gegenmassnahmen

Eis am Flugzeug ist nicht von der Jahreszeit, sondern vom Wetter abhängig!

Aircraft Icing, herausgegeben von der AOPA, ist eine eindrucksvoll und detailliert informierende Studie in Wort und Bild über
  • Vereisungsgefahr
  • verschiedene Eistypen
  • deren Auswirkungen auf Flugverhalten (Wing Stall; Tail Stall; Strömungsabriss) und Technik
  • Vergaservereisung
  • rechtzeitiges Erkennen von und richtiges Handeln bei Vereisung
  • Vereisungsrisiken in verschiedenen Luftschichten, Wolkentypen, Niederschlagsarten und Temperaturen
  • Statistik betroffener Flugzeugmuster
  • Gefahrenvermeidung schon bei der Flugplanung
  • Enteisungs- und Anti-Eis-Ausrüstung
  • richtiges Fliegen bei Vereisungsgefahr
  • besonders stark gefährdete Vereisungsgebiete
Diese Studie sollte immer mal wieder zur Auffrischung in die Hand genommen werden.

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Dienstag, Februar 06, 2007

Squawk 7000 - Neuer VFR-Transpondercode ab März

Aus Squawk 0021 und 0022 wird Squawk 7000

Wie die Deutsche Flugsicherung mitteilt, werden zum 15. März die Transpondercodes für Flüge nach Sichtflugregeln (VFR) geändert und im Zuge der EU-Harmonisierung angepasst. Demnach entfallen Squawk 0021 (bislang unterhalb 5000 ft MSL oder 3500 ft GND) und Squawk 0022 (bislang oberhalb 5000ft MSL oder 3500 ft GND ausser Luftraum C) und werden durch Squawk 7000 ersetzt. Der neue Transpondercode ist ebenfalls in den TMZ (Transponder Mandatory Zone) anzuwenden.

Mit dieser Vereinfachung soll gleichzeitig der grenzüberschreitende Luftverkehr erleichtert werden. Die Publizierung erfolgt ebenfalls in den ICAO-Charts und ICAO-Segelflugkarten, welche ab dem 15. März erscheinen.

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Freitag, Januar 12, 2007

Flugmotoren: Textron Lycoming - Thielert - Limbach - Sauer - Eco-Motors - Rotax

Textron Lycoming kennt jeder. In fast jedem Flieger der Allgemeinen Luftfahrt nudelt so ein Triebwerk und verursacht beim Verbrauch von 35 bis 40 Litern pro Stunde mittlere bis grössere Strudel in Tanks und Tränen im Geldbeutel. Denn Lycomings sind Gourmets, nur teures AVGAS 100 LL kommt bei denen auf den Tisch. Das kommt daher, weil diese Flugmotoren seit über 40 Jahren fast unverändert produziert werden. "Null"-Innovation heisst hier das Zauberwort in Verbindung mit einer Quasi-Monopolstellung. Was sich bewährt hat, lebt lange. Neuerungen führen nur zu riskanten Ausfällen. Dazu kommen Auflagen des Gesetzgebers, nicht zu schwer, nicht zu gross, luftgekühlt muss er sein, Doppelzündung, Gemischbeeinflussung und grossen Hubraum soll er haben, um nur einiges zu nennen.

Sieht ganz so aus, als ob wir bis zum jüngsten Tag an Lycoming nicht vorbeikommen. Oder etwa doch? Ma gucken:

Thielert AG - 1989 als Thielert Motoren GmbH gegründet - mauserte sich schnell zum Profi-Motorenhersteller, nicht nur für den Motorsport. Die bauen als Thielert Aircraft Engines (Gründung 1999) auch seit 2001 Flugmotoren, sogar gute und selbstverständlich nach JAR und JAA zertifiziert. Inzwischen liefert Thielert seine Centurion 1.7 und 4.0 in alle Welt. Auch nach Europa an die EADS für deren unbemannte Modellflieger (UAVs). Zu Thielerts weiteren Kunden gehören Cessna (Ach guck!), Diamond, France Aviation, Air Alpha A/S, das US-Verteidigungsministerium usw.. Und die Motoren? Ach joa, die sind zuverlässig, sehr günstig in Verbrauch und Betrieb und nicht mal wählerisch im Treibstoff, Diesel oder Jet-Fuel. Lange halten tun sie auch, wie eben von zertifizierten Flugmotoren erwartet. Und der Verbrauch? 15 bis 20 Liter im Reiseflug. Die garantierte Lebensdauer beträgt 2.400 Stunden.

Limbach Flugmotoren sind klein, fein und leicht, ultraleicht sozusagen. Daher passen sie auch gut in Ultraleicht-Flugzeuge. Als Nischenanbieter in der Allgemeinen Luftfahrt hat Limbach eine beachtliche Produktpalette. Das Leistungsangebot erstreckt sich von 15 bis 125 Kilowatt. Zu den Kunden zählen Grob, Diamond, Sportavia aber auch das Militär mit seinen UAVs. Limbach fertigt seit mehr als 30 Jahren Motoren für die Luftfahrt. Über 6.000 Maschinchen haben bislang 16 Millionen Flugstunden absolviert. Als Kraftstoffarten gibt der Hersteller 98 ROZ (bleifrei) / AVGAS 100 LL an.

Sauer Flugmotorenbau werden seit 1978 produziert. Inzwischen bietet die Firma Voll-Aluminium-Antriebe mit NiCaSil-Beschichtung der Zylinder. Auch hier sind die Triebwerke nicht wählerisch, 98 RON oder AVGAS 100 LL.

ECO-Motors ist noch sehr jung und baut seit 2002 für Flugzeuge Turbo-Diesel-Motoren (80 HP / 100 HP) in Aluminiumausführung, die auch mit Jet A1 betrieben werden können. Der Kraftstoffverbrauch soll bei sieben bis 8 Litern pro Stunde liegen, 50 Prozent Triebwerksleistung vorausgesetzt. Derzeit stehen die zwei Modelle (EM-80 / EM-100) für die Markteinführung bereit.

Die Rotax-Werk AG wurde 1920 in Dresden gegründet. Zwischenzeitlich sitzt die Firma als BRP-Rotax GmbH Co. KG in Österreich und gehört zur Bombardier-Gruppe. Den ersten Flugmotor baute Rotax 1982. Seit 2003 besitzt die Firma die Genehmigung durch die JAA. 2006 wurde der sechs Millionste Rotax-Motor überhaupt hergestellt. Also die Jungs verstehen ihr Handwerk. Rotax bezeichnet sich selbst als "der führende Anbieter von Flugmotoren für Ultraleicht- und Leichtflugzeuge". Der Leistungsbereich erstreckt sich von 42 bis 115 PS bei insgesamt sechs Zwei- und Viertakt-Modellen.

Es gibt sie also doch, die Mitbewerber. Und wenn ich mir Thielert so anschaue, haben die gutes Potenzial. Noch a bissle auf die Tränendrüsen bezüglich der Kraftstoffpreise in Europa drücken, dann passt das schon.

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Dienstag, November 21, 2006

Flugzeug fliegen - Wie geht das?

WikiHow erklärt alles. Hier geht's um das "wie", nicht um das "was". Natürlich sind auch Informationen für angehende Luftfahrer, Luftfahrt-Interessenten und Flusi-Fans dabei. Gut gemeint und informativ, jedoch nicht immer richtig, sollten die Infos und Tipps von WikiHow kritisch betrachtet und nicht immer in die Praxis umgesetzt werden. Wer mit solchen Anleitungen in ein Flugzeug steigt, riskiert viel.

Dann lieber zur nächsten Flugschule gehen und sich einen Flieger mit Fluglehrer chartern. Denn Fliegen soll ja Spass machen und man will ja den Kumpels danach auch noch davon erzählen können.

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Samstag, November 11, 2006

Treibstoffverbrauch Kleinflugzeuge

Die Kraftstoffpreise in der Allgemeinen Luftfahrt sind mit zur Zeit EUR 2,10 pro Liter AVGAS 100 LL sehr hoch und machen den Hauptkostenfaktor für eine Flugstunde aus. Hier einmal ein kleiner Vergleich des Kraftstoffverbauchs der gebräuchlichsten Kleinflugzeuge mit Single-Piston-Engine:
  • Diamond DA20-C1: 19 Liter pro Stunde (75 Prozent power-setting) / 7,4 Liter pro 100 Kilometer / 138 Knoten (256 Kilometer pro Stunde) Reisegeschwindigkeit
  • Piper Warrior: 35 Liter pro Stunde (75 Prozent power-setting) / 16,4 Liter pro 100 Kilometer / 115 Knoten (213 Kilometer pro Stunde) Reisegeschwindigkeit
  • Cessna Skyhawk: 42 Liter pro Stunde (80 Prozent power-setting) / 18,6 Liter pro 100 Kilometer / 122 Knoten (226 Kilometer pro Stunde) Reisegeschwindigkeit
  • EADS Socata TB9 Tampico GT: keine Angabe des Herstellers
  • Mooney 201 (M20J): 60 Liter pro Stunde / 19 Liter pro 100 Kilometer / 170 Knoten (315 Kilometer pro Stunde) Reisegeschwindigkeit
  • Beech E 33 A Bonanza: 63 Liter pro Stunde / 19,6 Liter pro 100 Kilometer / 174 Knoten (322 Kilometer pro Stunde) Reisegeschwindigkeit
Damit ist die Diamond DA20-C1 konkurrenzlos das sparsamste Flugzeug. Für eine längere Stecke jedoch, also um schnell und trotzdem noch günstig von A nach B zu kommen, würde ich Mooney oder Beech vorziehen.

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Donnerstag, Februar 16, 2006

Horrorflug: Eine Lektion in Luftrecht

Mit Cessna unter ICE-Brücke durchgeflogen?

Also in Luftrecht hätte der Bursche aufgepasst. Bei diesem Horror-Flug ist so ziemlich alles drin, was verboten und strafbar ist.

Ich denke das ist Quatsch, was da verkauft wurde. Meines Wissens lässt Flughafen Frankfurt Rhein-Main gar keine Kleinflugzeuge in die Kontrollzone, Flugzeuge dürfen nicht überflogen werden, das wissen die Lotsen und Fotoflüge müssen im Vorfeld angemeldet und genehmigt sein. Ganz so einfach geht das alles nicht.

via law blog


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