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Mittwoch, Mai 07, 2014

Video: 69 Flugzeuge und Hubschrauber fliegen zur Siegesparade am 69. Tag des Sieges über Moskau

Russland begeht am 09. Mai 2014 zum 69. Mal den Tag des Sieges über den Hitler-Faschismus. In vielen Städten des Landes finden zu Ehren der gefallenen Helden und der Kriegsveteranen Militärparaden statt.

Die Parade in Moskau beginnt um 10.00 Uhr. Am Vorbeimarsch auf dem Roten Platz wird ein Rekordaufgebot mit 11.000 Soldaten, hunderten von Panzern, darunter T-90A, gepanzerten Fahrzeugen, Selbstfahrlafetten wie die MSTA-S, legendäre Raketenwerfer “Katjusha”, Flugabwehrraketensysteme BuK-M2 und mobilie Abschussbasen mit Raketen Topol-M teilnehmen.

Die Parade wird aus der Luft von 69 Militärflugzeugen und Hubschraubern begleitet, darunter Su-24M- und Su-34-Bomber, Su-25-Kampfbomber, Su-27- und Mig-29-Jagdflugzeuge und Kampfhubschrauber wie der Mi-35M.

Hier vorab aus der Meldung von RT.com zwei Videos über die Vorbereitungen:

69 Flugzeuge und Hubschrauber trainieren den Überflug über Moskau.


Nächtliche Exerzierübungen auf dem Roten Platz:


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Donnerstag, August 06, 2009

Video: JetLev - Jet Pack mit Wasserantrieb

Wer den sowjetischen Science-Fiction-Klassiker "Start zur Kassiopeia" kennt, weiss, dass Wasser nicht nur nass ist, sondern auch unbändige Schubkraft entwickelt. Wie in dem Film gezeigt, gab es in den 70er Jahren so Spielzeug-Raketen, die mit Wasser gefüllt wurden. Mit einer Luftpumpe setzte man das Ganze ordentlich unter Druck. Nach dem Abschuss sauste die Rakete los und setzte alles entlang ihrer Flugbahn unter Wasser. Vielleicht liessen sich die Ingenieure der kanadischen Firma JetLev dadurch inspirieren. Immerhin bringt ihr Jet Pack einen Menschen in eine Höhe von 10 Metern:



Der Preis von 130.000 US-Dollar dürfte in Deutschland eher das kleinere Problem sein. Wie ich unsere Behörden kenne, braucht es zum Betrieb sicher eine Fluglizenz und einen Bootsführerschein.

Mittwoch, März 04, 2009

Bild setzt Azubi ins Cockpit der Unglücks-Boeing

Deutschlands Quoten-Blatt "Bild" strickt sich seine eigene Story über den verpatzten Landeanflug der Boeing 737-800 TC-JGE von Turkish Airlines vom 25. Februar 2009 auf Amsterdam und spekuliert über Flugschüler im Cockpit. Was Bild verschweigt: Einen Flugschüler von der Schule zu holen, ihm eine Uniform der Airline zu verpassen, die Luftaufsicht zu umgehen und dem Flugschüler das Steuer zu überlassen, ohne dass der "vielleicht lebensmüde"? Kapitän ein Auge drauf hat, würde eine Menge krimineller Energie seitens der Fluggesellschaft erfordern. Die werden doch wohl in Krisenzeiten nicht etwa billige Student Pilots im 1. Lehrjahr anheuern, um Kosten zu senken? Unwahrscheinlich!

Dieses Amateur-Video zeigt Innen- und Aussenaufnahmen von Flug TK-1951 nach dem missglückten Anflug:



Möglicherweise war es ein Check-Flug, daher wohl der englische Bregriff "trainee pilot" in den Medien. Das ist üblich und besagt gar nichts. Vielleicht war es ein Trainingsflug für einen neuen First Officer (F/O), was ebenfalls üblich ist und nichts besagt.

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Video: Landung am Tenzing Hillary Airport - Lukla - Everest-Region

Der Tenzing Hillary Airport, Lukla (ICAO-Code: VNLK) in der Mount-Everest-Region von Nepal gilt als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Seine 500 Meter lange Start- und Landebahn besitzt 12 Grad Neigung und ist nur aus einer Richtung anzufliegen. Atemberaubende Starts und Landungen auf dem Plateau in 2.650 Metern Höhe erfolgen nach Sichtflugregeln. Der Flugbetrieb hängt vom Wetter ab. Flugunfälle kommen vor, sind aber selten. Für die Landung bergauf hat der Pilot nur einen Versuch:

Freitag, Mai 02, 2008

ESA-Video: Funktion der Galileo-Atomuhr PHM

Der am 27. April 2008 gestartete ESA-Satellit GIOVE-B (Start-Video) führt mit einem passiven Wasserstoff-Maser (PHM) die präziseste Atomuhr mit, welche je ins All geschossen wurde. Dieses ESA-Video zeigt Aufbau, Funktion und wie die geringe Abweichung von nur einer Nanosekunde pro Tag erreicht wird:


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Video: Galileos GIOVE-B gestartet

Wie die ESA meldet, startete am 27. April, 00:16 Uhr MESZ vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur, Kasachstan eine Sojus/Fregat-Trägerrakete mit dem zweiten Galileo-Satelliten an Bord. GIOVE-B nahm um 5:28 Uhr MESZ in etwa 23.200 Kilometern Höhe seinen Betrieb auf und führt drei hochpräzise Atomuhren mit. Der passive Wasserstoff-Maser (PHM) arbeitet mit einer Genauigkeit von einer Nanosekunde pro Tag. Die zwei Rubidium-Atomuhren als Back-Up-Instrumente besitzen eine Genauigkeit von 10 Nanosekunden pro Tag. Neben hochgenauer Positionsbestimmung mittels Laser wird der Satellit Strahlungsmessungen vornehmen und Aufgaben des in 2005 gestarteten und langsam alternden GIOVE-A übernehmen.


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Montag, April 14, 2008

Video: Raumfähre BURAN - Start und Landung

1988 wurde die sowjetische Raumfähre "BURAN" (Schneesturm) mit der mächtigen Trägerrakete "ENERGIA" in die Erdumlaufbahn geschossen und absolvierte erfolgreich einen unbemannten Raumflug. Im April 2008 landete die "BURAN" im Technik Museum Speyer, wo sie nach ihrer Restaurierung ab September 2008 ausgestellt wird.



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Donnerstag, November 08, 2007

Video: Löschflugzeug Evergreen-Supertanker

Eine Boeing 747 von Evergreen International Aviation kann - als Löschflugzeug umgerüstet (siehe Video) - 91.000 Liter Löschwasser aufnehmen und mehr als 9.000 Kilometer weit transportieren. Sie ist fähig, einen Streifen von fast acht Kilometern Länge unter Wasser zu setzen. Das ist eine siebenmal längere Strecke als beim Einsatz eines gewöhnlichen Löschflugzeugs. Zudem kann sie während eines einzigen Fluges mehrere Brandherde bekämpfen. Ihre Anfluggeschwindigkeit beträgt dabei gerade mal 140 Knoten (260 km/h) in Landekonfiguration bei einer Flughöhe zwischen 400 und 800 Fuss (122 bis 244 Meter). Da das Gewicht eines Evergreen-Supertankers mit voller Beladung immer noch unter dem maximalen Landegewicht einer gewöhnlichen Boeing 747 liegt, kann er von 80 Prozent aller Flughäfen der USA aus operieren.

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Mittwoch, November 07, 2007

Video: UAV-Jet mit Brennstoffzelle

Keine Runway, nur ein grosser Wurf und nun flieg! Und das "Hyfish"-UAV fliegt, durchs Berner Oberland. Die Energieversorgung erfolgte bei seinem Jungfernflug mit einer 1-Kilowatt-Brennstoffzelle von nur drei Kilogramm Gewicht aus dem Hause Horizon Fuel Cell Technologies, Singapore. Welche Leistung in ihm steckt, zeigt der Flitzer bei seinen ersten Aerobatic-Manövern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Kilometern pro Stunde. "Hyfish" ist eine internationale Entwicklung von Smartfish in Zusammenarbeit mit Extra, Liebherr Aerospace und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, um nur einige zu nennen.



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Video: Weltrekord für UAV mit Brennstoffzelle

Das UAV "Pterosoar" mit einem Horizon-Brennstoffzellen-Antrieb verbesserte in Kalifornien den bisherigen Strecken-Weltrekord von 40 auf 128 Kilometer. Da noch geht noch was. Horizon versichert, dass während des Rekordfluges nur 25 Prozent des an Bord befindlichen Wasserstoffs verbraucht wurden. Die maximale Reichweite soll 500 Kilometer betragen. Für diese Woche ist ein Flug von mehr als 15 Stunden geplant. "Pterosoar" wiegt nur fünf Kilogramm und ist eine Entwicklung der California State University of Los Angeles and Oklahoma State University. Die Energiedichte seiner Brennstoff-Zelle beträgt 480 Wh/kg - das 2,6-fache der besten verfügbaren Batterie.



via Flight Global

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Freitag, November 02, 2007

Video: Lufthansa-First-Class-Terminal in Frankfurt

Wer innerhalb von zwei Jahren 600.000 Flugmeilen bei Lufthansa und Partner-Airlines sammelt, wird von Lufthansa als Premium-Kunde gehegt und gepflegt. Das Lufthansa-First-Class-Terminal in Frankfurt (Video-Doku von SZTV) bietet unter anderem ein Gourmet-Restaurant, exklusive Dusch- und Bademöglichkeiten, erlesene Getränke, Cigar Lounge, WLAN, Limousinen-Service mit Porsche Cayenne oder Mercedes S-Klasse direkt zum Flugzeug und persönliche individuelle Betreuung bei Check-In und Abfertigung. Lufthansa war die erste Airline, welche schon am 01. Dezember 2005 diese neue Dimension des Reisens für ihre Premium-Kunden schuf.

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Sonntag, Oktober 28, 2007

Video: Tupolew TU-95 Bomber in Panavia Tornado-Begleitung

Russia Today hat eine Kurzreportage über Anton Shakharov, den mit 27 Jahren jüngsten Piloten der strategischen Bomber-Flotte Russlands, und die Patrouillen-Flüge der Bomber des Typs Tupolew TU-95 veröffentlicht. Während eines Nord-Atlantik-Fluges wurden die Bomber durch Panavia Tornado-Kampfjets der NATO begleitet, was nicht unüblich ist. Btw., das russische Cockpit-Design ist und bleibt unschlagbar:



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Dienstag, Oktober 23, 2007

Video: Hochtemperatur-Supraleiter im Flugzeug?

Quantenmechanik in der Luftfahrt

Supraleiter sind seit 1911 bekannt. Die erforderliche Temperatur lag bei -269 Grad Celsius (4,15 Kelvin). 1986 wurden Hochtemperatur-Supraleiter (HTSL) entdeckt. Diese keramischen Supraleiter benötigen heute nur noch eine Temperatur um -135 Grad Celsius (138 Kelvin; derzeitiger Rekord). Supraleiter zeichnen sich durch sehr geringen elektrischen Widerstand und der Verdrängung von Magnetfeldern aus ihrer Struktur (Meißner-Ochsenfeld-Effekt) aus. Setzt man einen Supraleiter einem Magnetfeld aus, dann werden in seinem Inneren Wirbelströme induziert, die ihrerseits ein entgegengesetztes Magnetfeld aufbauen. Supraleiter und Magnet stossen sich von einander ab. Da der elektrische Widerstand gegen Null geht, bleiben die Wirbelströme konstant. Es braucht keine Energie von aussen zugeführt werden. Allein die Kühlung muss gewährleistet sein. Das Prinzip erklärt dieses Video:



Was hat das nun mit Luftfahrt zu tun?

Supraleitende Magnetlager
Im Flugzeug gibt es viele bewegliche Teile, die Wellen von Triebwerk, Generatoren oder Kraftstoff- und Hydraulikpumpen am Geräteträger befinden sich in Rotation und die Antriebe von Klappen und Ruder bewegen sich in Translation. Alles will gelagert sein und unterliegt derzeit Reibungsverlusten und Verschleiss. Das kostet Energie und Wartungsaufwand. Magnetlager hingegen nehmen bewegliche Teile berührungsfrei auf. Sie verbrauchen jedoch Energie, um die Magnetfelder zu erzeugen. Diese müssen gemessen und geregelt werden. Supraleitende Magnetlager sind Selbstläufer. Sobald Magnet und Supraleiter zusammen geführt sind, wirkt die Lorenzkraft und es braucht nur noch die entsprechende Temperatur gehalten werden, dann arbeitet das Lager ohne Reibungsverluste und Verschleiss.

Hochtemperatur-Supraleitender in Elektromotoren als Flugantriebe
Die "Vibration Control and Magnetic Suspension Group" am Glenn Research Center" der NASA geht noch einen Schritt weiter und arbeitet derzeit an einem Jet-Triebwerk auf der Basis von Hochtemperatur-Supraleitern. Der Gedanke liegt nahe. Wenn man schon mit Magnetfeldern und Wirbelströmen arbeitet, können diese auch mechanische Teile in Bewegung versetzen. Nichts anderes passiert in einem gewöhnlichen Kurzschlussläufermotor. Im Stator rotiert ein durch Spulen erzeugtes Magnetfeld und induziert im Rotor Wirbelströme, die ihrerseits ein Magnetfeld aufbauen. Da sich die gleichnamigen Magnetpole beider Magnetfelder voneinander abstossen und die ungleichnamigen anziehen, wird der Rotor in Bewegung versetzt. Diesen Effekt könnte man mit Hilfe von Hochtemperatur-Supraleitern nutzen und verstärken, um ein Triebwerk anzutreiben. Der Stator wird mit Magnetspulen ausgerüstet und der Kurzschlussläufer (Rotor) besteht aus HTSL-Wicklungen. Derzeit betreiben die Siemens AG (grösser 1.000 Umdrehungen/Minute) und American Superconductor (kleiner 500 Umdrehungen/Minute) solche Modelle. Bleiben nur noch die Kühlung und Strom für den Antrieb. Kleine Gasturbinen mit Wasserstoffantrieb sollen den Strom erzeugen. Zusätzlich würde deren Abwärme, über Brennstoffzellen in Elektro-Energie gewandelt, für die Versorgung des Bordnetzes genügen. Durch die Gasturbinen wäre auch die nötige Drehzahl der HTS-Motoren der Flugantriebe erreichbar. Gleichzeitig würde der Wasserstoff mit seiner Temperatur um -253 Grad Celsius als Kühlmittel für die Hochtemperatur-Supraleiter ausreichen.

Die Vorteile solcher HTS-Motore sind die grosse Energiedichte und ein Wirkungsgrad von bis zu 97 Prozent. Ich finde das hat was und wer weiss, vielleicht heben künftig ja sogar Flugzeuge mit supraleitendem Unterboden von magnetischen Runways ab und die Landung dürfte dann auch nicht mehr so hart ausfallen, wie es manche Airliners gerne hätten.

via Adelwitz Technologiezentrum GmbH, Heise und Landesumweltamt NRW

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Freitag, Oktober 19, 2007

Video: Singapore Airlines A380-Kabinenaustattung

Economy Class - Business Class - Suites des SIA A380

Vor den Erfolg hat Airbus den Schweiss gesetzt. Der Weg zum Interieur-Video des A380 der Singapore Airlines ist weit, relativ steil je nach Hardware etwas ruckelig, aber zu meistern:

Der sportliche Pfad
a380delivery.com aufrufen -> das Wörtchen "Enter" finden und anklicken -> rechts die Treppe rauf und "To Upper Lounge" anklicken -> wieder runter auf Videos klicken -> "Reveal of Singapore Airlines' A380 Cabin" anklicken und die Singapore Airlines Economy Class, die Business Class sowie die Suites bestaunen. Sieht schon schnuckelig aus. Btw., die Systemanforderungen sind mindestens ein 3D-Grafik-Chip der neuesten Generation, Wasserkühlung willkommen!

Der kürzere und weniger anspruchsvollere Weg
Wer schneller und ohne grössere Investitionen in seine Hardware an sein Ziel kommen möchte, findet das Video derzeit auch noch unter SINGAPORE AIRLINES A380 CABINS.

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Videos: Airbus A380 der Singapore Airlines

Am 17. Oktober 2007 landete ein Airbus A380 der Singapore Airlines auf dem Changi International Airport (siehe auch News-Video inklusive Anflug und Landung):



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Video: Entsetzen über Boeings 787 Dreamliner-Lieferverzögerung

Liebe Medien, wir haben eine neue Zielscheibe. Die steht jetzt nicht mehr in Toulouse sondern in Everett! Am 10. Oktober 2007 meldete Boeing überraschend eine sechsmonatige Verspätung bei der Auslieferung des 787 Dreamliners und alle (Aktionärs-)Welt fiel aus ihren Wolken (Video). Wie konnte das nur passieren? Ich fasse mal zusammen:
  • Juni 2006: Randy Baseler erläutert, dass die Entwicklung grösserer moderner Flugzeuge auch grössere Probleme mit sich bringt. Ob er was wusste oder ahnte?
  • August 2007: Seattle P-I verweist auf Probleme beim Dreamliner, die eine einmonatige Verzögerung verursachen werden. Der Erstflug sollte nun statt Ende September erst im Oktober erfolgen.
  • September 2007: Nach Aussage von Randy Baseler verschiebt sich der Erstflug des 787 Dreamliners auf November oder Dezember.
  • Oktober 2007: Boeing gibt die erste sechsmonatige Lieferverzögerung mit neuem Termin November 2008 bekannt. Auf die Ertragslage des Flugzeugherstellers soll sich die Verzögerung in 2007 und 2008 nicht auswirken. Die Ursachen sind immer noch fehlende Teile, Softwareprobleme und - natürlich - wenn sich der Jungfernflug verzögert, sind auch die Flugtest-Termine nicht mehr zu halten.
Das sind natürlich alles überraschende Neuigkeiten und ist bedauerlich! Dem Entwicklungsvorsprung des Boeing 787 Dreamliners vor Airbus' A350 XWB tut dies jedoch nicht weh. Das Airbus Konkurrenzmodell wird frühestens ab dem Jahre 2013 erwartet. Ob jedoch die Ertragslage der Everetter auch für 2009 und den Folgejahren im Plan liegen wird, bleibt mal abzuwarten. Bei Boeings derzeitigen Entwicklungsvorlauf gegenüber Airbus sehe ich die ganze Angelegenheit eher emotionslos.

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Montag, Oktober 15, 2007

Video: Luftaufnahmen mit RC-Luftschiff

Spektakuläre Luftaufnahmen vom Ballonglühen aufgenommen mit der On-Board-Kamera eines funkferngesteuerten Luftschiffes während einer Nacht-Fahrt (Sagt man des so?). Dieses Modell-Luftschiff hat schon eine beeindruckende Grösse und könnte sicher einiges an Nutzlast tragen:



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Donnerstag, Oktober 04, 2007

Video: 50 Jahre Sputnik-1

Heute vor 50 Jahren begann mit einem Paukenschlag das Raumfahrtzeitalter als die Sowjetunion am 04. Oktober 1957 mit einer Trägerrakete R-7 den ersten künstlichen Erdsatelliten, Sputnik-1, vom Weltraumbahnhof Baikonur aus ins All schoss. Wenn auch die westliche Welt anfangs über die piepsende im Orbit kreisende 83,6 Kilogramm schwere sowjetische Aluminium-Kugel mit ihren vier Antennen schockiert war, hatte der Erfolg der UdSSR auch sein Gutes. Fächer der Raumfahrt und Astronomie zogen in die Bildungssysteme ein, die Industrie erkannte das Potenzial und Science-Fiction erlebte einen neuen Aufschwung.



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Freitag, September 14, 2007

Video: Mond 2.0 - Google Lunar X PRIZE

Google heizt Wettrennen zum Mond an

Mit dem Google Lunar X PRIZE haben Google und die X PRIZE Foundation 20 Millionen US-Dollar als Hauptpreis für denjenigen ausgelobt, der bis zum 31. Dezember 2012 einen privat finanzierten Landeroboter auf den Mond schickt, dort mindestens 500 Meter zurücklegt und ein vorher klar definiertes Datenpaket (Mooncast) zur Erde sendet. Wird der Termin nicht gehalten, verlängert sich er sich um zwei Jahre, aber dann sinkt die Belohnung auf 15 Millionen US-Dollar. Diverse Boni gibt's für zusätzliche Leistungen. Fünf Millionen US-Dollar sind als Second Prize sind für den zweiten Platz ausgeschrieben, wenn ein weiteres Team den Mond bis zum 31. Dezember 2014 erreicht. Zusätzliche fünf Millionen US-Dollar winken dem, der auf dem Mond eine Strecke von mehr als 5.000 Metern schafft, menschliche Artefakte, wie die Apollo- oder Luna-Hardware findet, Wassereis entdeckt und / oder eine frostige Mondnacht übersteht.



Das Mooncast soll
  • ein hochauflösendes Panorama-Bild von der Mondoberfläche
  • ein Selbstporträt des Landeroboters auf der Mondoberfläche
  • eine HD-Video-Sequenz von der Fahrt auf dem Mond und
  • Übertragung einer vor dem Start abgespeicherten Nachricht (erstes E-Mail vom Mond)
beinhalten.

Hm, die NASA ist denen wohl zu langsam?

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Donnerstag, September 13, 2007

Video: Tupolev TU-160 Blackjack mit grösster Vakuum-Bombe

Russlands Öko-Bombe im Test

Russland hat mit einer neuen Vakuum-Bombe die mächtigste nichtnukleare Massenvernichtungswaffe der Welt erfolgreich getestet. Ein Überschall-Bomber des Typs Tupolev TU-160 Blackjack bracht die sogenannte "Thermobarische Waffe" über geheimes Testgelände und klinkte sie aus. Als sich die Rauchwolke verzogen hatte, freuten sich die Russischen Militärs nicht nur über die exorbitante Sprengkraft, welche viermal grösser sei, als bei der durch die USA in 2003 getesteten "Mother of Bombs", sondern auch über die "gute Umweltverträglichkeit". Ist doch die mit Code "20120" und inoffiziell als "Vater aller Bomben" bezeichnete russische Variante ebenfalls keine Atomwaffe mit tödlicher Langzeit-Strahlung, hat jedoch dieselbe Wirkung. Sie zieht bei der Explosion eines Aerosols lediglich den Sauerstoff aus der Luft und kommt mit weniger Sprengstoff aus. Na, da bin ich ja beruhigt!



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