Immer mehr Sparer unter den Passagieren weichen auf grenznahe Airports aus, weil Billigflieger ihre Routen in Deutschland dicht machen.
Im Januar startete die neue Flugticketsteuer. Jetzt meldet der Flughafenverband ADV, dass immer mehr Passagiere die deutschen Flughäfen meiden und lieber von grenznahen Airports im Ausland abfliegen.
Vor allem das Ryanait-Drehkreuz Frankfurt-Hahn sei betroffen. Hier sank die Zahl der Passagiere im ersten Halbjahr um 13,7 Prozent. In Köln/Bonn, ein Stützpunkt der Lufthansa-Tochter Germanwings, gingen das Passagieraufkommen um 1,6 Prozent zurück.
Insgesamt boomt aber die Branche. So starteten und landeten an deutschen Flughäfen in der ersten Jahreshälfte rund 92,6 Millionen Fluggäste. Ein Anstieg von 8,1 Prozent.
Billigflieger zwingen deutsche Fluggäste ins Ausland
Vor allem Ryanair, nach eigenen Angaben Europas größte Billig-Airline, hatte gegen die Flugsteuer protestiert. Die Airline zog sogar Flugzeuge aus Deutschland ab und fliegt mit ihnen jetzt von anderen europäischen Flughäfen ab - bei geringeren Steuern und Gebühren.
Daher sind viele preisbewusste Fluggäste gezwungen, ebenfalls ausländische Airports zu nutzen.
Donnerstag, Juli 21, 2011
Ticketsteuer: Fluggäste meiden deutsche Flughäfen
Durch die neue Ticketsteuer fliegen knauserige Fluggäste von Flughäfen im Ausland.
Seit Einführung der neuen Flugsteuer im Januar dieses Jahres machen Fluggäste von Billigfliegern einen Bogen um deutsche Flughäfen. Die Passagiere fliegen lieber von grenznahen Airports, wie vom niederländischen Maastricht, meldete der Flughafenverband ADV. Am Ryanair-Dreh-Kreuz Frankfurt Hahn sank die Zahl der Passagiere im ersten Halbjahr um 13,7 Prozent. Der Flughafen Berlin-Schönefeld erzielt hingegen ein Plus von 1,4 Prozent, liegt aber im Wachstum weit hinter dem Durchschnitt zurück.
Die neue Steuer auf Flugtickets beträgt zwischen acht und 45 Euro. Sie gehört zu den “Sparmaßnahmen” in Höhe von insgesamt 80 Milliarden Euro, mit denen die schwarz-gelbe Bundesregierung ihre Staatsschulden abbauen will.
Seit Einführung der neuen Flugsteuer im Januar dieses Jahres machen Fluggäste von Billigfliegern einen Bogen um deutsche Flughäfen. Die Passagiere fliegen lieber von grenznahen Airports, wie vom niederländischen Maastricht, meldete der Flughafenverband ADV. Am Ryanair-Dreh-Kreuz Frankfurt Hahn sank die Zahl der Passagiere im ersten Halbjahr um 13,7 Prozent. Der Flughafen Berlin-Schönefeld erzielt hingegen ein Plus von 1,4 Prozent, liegt aber im Wachstum weit hinter dem Durchschnitt zurück.
Die neue Steuer auf Flugtickets beträgt zwischen acht und 45 Euro. Sie gehört zu den “Sparmaßnahmen” in Höhe von insgesamt 80 Milliarden Euro, mit denen die schwarz-gelbe Bundesregierung ihre Staatsschulden abbauen will.
Samstag, Mai 28, 2011
Erster Test: Flugpläne in der Google-Suche
Google bietet ab sofort auch die Suche nach direkten Flugverbindungen an. Die Luftfahrt hat das neue Feature einem ersten Test unterzogen.
Die Google-Suche untersützt ab sofort auch das schnelle Auffinden von weltweiten Flugverbindungen. Die Umsetzung ist simpel und effektiv, was die Fluggäste freuen dürfte. Wer zum Beispiel von Frankfurt am Main nach London fliegen möchte, tippt einfach “flug von frankfurt nach london” in Googles Suchleiste ein und bekommt neben einem kleinen blauen Flugzeug-Symbol prompt eine aufklappbare Liste mit Direktflügen inklusive der jeweiligen Abflug- und Ankunftszeit, dem Wochentag und der Fluggesellschaft angezeigt.

Klickt man nun aber unterhalb dieser Liste beispielsweise auf den Link “Alle Flüge ab Frankfurt am Main” erscheint eine Aufstellung, welche Airline von diesem Flughafen wohin fliegt und wie lange der Flug dauert. Bei einem Klick auf den Zielort, öffnet sich eine neue Liste mit Direktflügen.
Wer sofort alle Flüge ab einem Airport angezeigt haben möchte, tippt zum Beispiel einfach “flüge von frankfurt” ein und erhält alle Abflüge von diesem Flughafen. Umgekehrt funktioniert “flüge nach frankfurt” ebenfalls.

Die Flugdaten sind noch nicht vollständig. Wer beispielsweise einen Flug von Dresden nach Hurghada sucht, wird enttäuscht. Auch müssen Zubringer- und Anschlussflüge mühsam per Hand zusammengestellt werden. Zudem verweist der Link zur Webseite der Airline noch ein bisschen langweilig auf deren Startseite. Ebenso bleiben Schnäppchenjäger außen vor. Einen Preisvergleich gibt es nicht.
Künftig sollen jedoch die Daten von ITA-Software kommen. Das Unternehmen aus Boston wurde jüngst durch Google für 700 Millionen US- Dollar übernommen. ITA sammelt weltweit Fluginformationen und beliefert Reise-Webseiten, wie Expedia ($).
Die Google-Suche untersützt ab sofort auch das schnelle Auffinden von weltweiten Flugverbindungen. Die Umsetzung ist simpel und effektiv, was die Fluggäste freuen dürfte. Wer zum Beispiel von Frankfurt am Main nach London fliegen möchte, tippt einfach “flug von frankfurt nach london” in Googles Suchleiste ein und bekommt neben einem kleinen blauen Flugzeug-Symbol prompt eine aufklappbare Liste mit Direktflügen inklusive der jeweiligen Abflug- und Ankunftszeit, dem Wochentag und der Fluggesellschaft angezeigt.

Klickt man nun aber unterhalb dieser Liste beispielsweise auf den Link “Alle Flüge ab Frankfurt am Main” erscheint eine Aufstellung, welche Airline von diesem Flughafen wohin fliegt und wie lange der Flug dauert. Bei einem Klick auf den Zielort, öffnet sich eine neue Liste mit Direktflügen.
Wer sofort alle Flüge ab einem Airport angezeigt haben möchte, tippt zum Beispiel einfach “flüge von frankfurt” ein und erhält alle Abflüge von diesem Flughafen. Umgekehrt funktioniert “flüge nach frankfurt” ebenfalls.

Die Flugdaten sind noch nicht vollständig. Wer beispielsweise einen Flug von Dresden nach Hurghada sucht, wird enttäuscht. Auch müssen Zubringer- und Anschlussflüge mühsam per Hand zusammengestellt werden. Zudem verweist der Link zur Webseite der Airline noch ein bisschen langweilig auf deren Startseite. Ebenso bleiben Schnäppchenjäger außen vor. Einen Preisvergleich gibt es nicht.
Künftig sollen jedoch die Daten von ITA-Software kommen. Das Unternehmen aus Boston wurde jüngst durch Google für 700 Millionen US- Dollar übernommen. ITA sammelt weltweit Fluginformationen und beliefert Reise-Webseiten, wie Expedia ($).
Mittwoch, Mai 25, 2011
Flug-Chaos Nordeuropa: Zehntausende Reisende gestrandet
Das Flugverbot für Hamburg, Bremen und Berlin ist wieder aufgehoben. Aber zehntausende Reisende waren gegroundet. Hunderte Flüge wurden gestrichen. Die Situation war teilweise chaotisch.
Heute zog ein Teil der Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn über Norddeutschland. Die Flughäfen Hamburg, Bremen und Berlin mussten stundenlang gesperrt werden. Europas Flugsicherungsbehörde Eurocontrol warnte über Twitter, dass möglicherweise 700 Flüge gestrichen werdem müssten. Die Lufthansa rechnete mit 150 Flugausfällen und Air Berlin mit 120. Zehntausende Passagiere saßen fest. Medien berichten von teilweise chaotischen Situationen an den Airports. Viele Fluggäste mussten ihre Reisepläne andern. Einige Fluggesellschaften gerieten in die Kritik, weil sie ihre Kunden schlecht informierten. Auch am Flughafen Frankfurt am Main wirkten sich die Luftraumsperrungen aus. Die Flüge nach Hamburg und Bremen mussten am Boden bleiben.
Inzwischen gab die Deutsche Flugsicherung die Flughäfen Berlin, Bremen und Hamburg wieder frei. Trotzdem müssen Fluggäste noch mit Verzögerungen rechnen.
Heute zog ein Teil der Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn über Norddeutschland. Die Flughäfen Hamburg, Bremen und Berlin mussten stundenlang gesperrt werden. Europas Flugsicherungsbehörde Eurocontrol warnte über Twitter, dass möglicherweise 700 Flüge gestrichen werdem müssten. Die Lufthansa rechnete mit 150 Flugausfällen und Air Berlin mit 120. Zehntausende Passagiere saßen fest. Medien berichten von teilweise chaotischen Situationen an den Airports. Viele Fluggäste mussten ihre Reisepläne andern. Einige Fluggesellschaften gerieten in die Kritik, weil sie ihre Kunden schlecht informierten. Auch am Flughafen Frankfurt am Main wirkten sich die Luftraumsperrungen aus. Die Flüge nach Hamburg und Bremen mussten am Boden bleiben.
Inzwischen gab die Deutsche Flugsicherung die Flughäfen Berlin, Bremen und Hamburg wieder frei. Trotzdem müssen Fluggäste noch mit Verzögerungen rechnen.
Dienstag, Mai 24, 2011
DFS verhängt Flugverbot - Die Aschewolke kommt nach Deutschland
Die Aschewolke des Vulkans Grimsvötn zieht von Island über Europa. Ab 5.00 Uhr geht im Norden Deutschlands nichts mehr.
Die Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn soll am Mittwoch Norddeutschland erreichen, meldet die Deutsche Flugsicherung (DFS) unter Berufung auf den Deutschen Wetterdienst (DWD). Auch die zulässigen Grenzwerte seien überschritten. Am 25. Mai 2011 gilt daher für den Flughafen Bremen ab 05.00 Uhr ein Start- und Landeverbot und für den Flughafen Hamburg ab 06.00 Uhr. Im Laufe des Vormittags könnte die DFS das Flugverbot auf Berlin erweitern. Für den Flughafen Hannover wagt die Flugsicherung noch keine Prognose.
Die Deutschen Flugsicherung empfiehlt allen Passagiere, die morgen fliegen wollen, sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen. Wie lange die Lufträume gesperrt bleiben, ist noch nicht absehbar.
Die Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn soll am Mittwoch Norddeutschland erreichen, meldet die Deutsche Flugsicherung (DFS) unter Berufung auf den Deutschen Wetterdienst (DWD). Auch die zulässigen Grenzwerte seien überschritten. Am 25. Mai 2011 gilt daher für den Flughafen Bremen ab 05.00 Uhr ein Start- und Landeverbot und für den Flughafen Hamburg ab 06.00 Uhr. Im Laufe des Vormittags könnte die DFS das Flugverbot auf Berlin erweitern. Für den Flughafen Hannover wagt die Flugsicherung noch keine Prognose.
Die Deutschen Flugsicherung empfiehlt allen Passagiere, die morgen fliegen wollen, sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen. Wie lange die Lufträume gesperrt bleiben, ist noch nicht absehbar.
Mittwoch, Mai 18, 2011
Todesflug AF 447: So jubelt Europa über Airbus-Unschuld
Es ist eine "gute und wichtige" Nachricht für Opfer: Die Flugschreiber des Unglücksfluges AF 447 entlasten vermutlich den europäischen Flugzeughersteller Airbus.
Es ist die wohl spektakulärste Nachricht des Tages: Europas Airbus ist scheint unschuldig! Der Flugzeughersteller Airbus hatte vor rund zwei Jahren Glück im Unglück, darin sind sich nicht nur deutsche Mainstream-Journalisten einig. Sowohl die Aufzeichnungen des Stimmenrekorders als auch die des Flugdatenschreibers belasten den Flugzeugbauer mutmaßlich nicht, heißt es.
(Foto: ABr)
Hier ein Auszug aus der medialen "Glückseeligkeit":
Ob diese Meldungen unter den Angehörigen der Opfer des in der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni 2009 über dem Atlantik abgestürzten Air-France-Fluges AF 447 für die Erleichterung sorgen, die sich Europas Journaille jetzt wahrscheinlich erhofft, bleibt fraglich.
Der Airbus A330-200 befand sich auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris als er in der Nacht nördlich der Inselgruppe Fernando de Noronha beim Durchfliegen von schweren Gewittern abstürzte. Dabei kamen alle 228 Insassen ums Leben.
Es ist die wohl spektakulärste Nachricht des Tages: Europas Airbus ist scheint unschuldig! Der Flugzeughersteller Airbus hatte vor rund zwei Jahren Glück im Unglück, darin sind sich nicht nur deutsche Mainstream-Journalisten einig. Sowohl die Aufzeichnungen des Stimmenrekorders als auch die des Flugdatenschreibers belasten den Flugzeugbauer mutmaßlich nicht, heißt es.(Foto: ABr)
Hier ein Auszug aus der medialen "Glückseeligkeit":
"Todesflug der AF 447: Ermittler entlasten Airbus"(Welt Online, Springer)
"Flugschreiber entlastet Airbus"(Welt Online, Springer)
"Flugschreiber von Todesmaschine entlasten Airbus"(Welt Online, Springer)
"Rund zwei Jahre nach der schwersten Air-France-Katastrophe aller Zeiten (228 Tote) scheint klar: Der Hersteller Airbus trägt wohl keine Verantwortung für den Absturz."(Le Figaro via BILD, Springer)
"Air-France-Unglück: Airbus offenbar unschuldig"(euronews)
"Airbus nicht schuld an Absturz"(Wiener Zeitung)
"Schuld für Absturz soll nicht bei Airbus liegen"(Zeit Online)
"Airbus nicht schuld an Air-France-Unglück"(ORF.at)
"Airbus offenbar nicht verantwortlich für Todesflug AF 447"(SF Tagesschau)
"Zeitung: Airbus nicht verantwortlich für Todesflug AF 447 - Paris"(Focus)
Ob diese Meldungen unter den Angehörigen der Opfer des in der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni 2009 über dem Atlantik abgestürzten Air-France-Fluges AF 447 für die Erleichterung sorgen, die sich Europas Journaille jetzt wahrscheinlich erhofft, bleibt fraglich.
Der Airbus A330-200 befand sich auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris als er in der Nacht nördlich der Inselgruppe Fernando de Noronha beim Durchfliegen von schweren Gewittern abstürzte. Dabei kamen alle 228 Insassen ums Leben.
Kategorie:
Flugunfälle,
Kritik
Sonntag, April 10, 2011
Geheimakten belegen, wie Fliegerkosmonaut Juri Gagarin wirklich starb
Anlässlich des 50. Jahrestages des Raumfluges von Fliegerkosmonaut Juri Gagarin hat Russland den Bericht über die Umstände seinen Todes veröffentlicht. Die MiG-15 war mit einem Wetterballon kollidiert, obwohl der Luftraum für Gagarins Übungsflug gesperrt war.

Im Jahre 1968 war Juri Gagarin auf dem Militärflugplatz Tschkalowski nur 31 Kilometer von Moskau entfernt in der Nähe es Sternenstädtchens stationiert. Am 27. März 1968 stürzte Gagarin bei einem Trainingsflug ab. Weil die sowjetische Luftwaffe sich nie zu den wahren Umständen äußerte, die zu Gagarins Tod führten, tauchten über die vergangenen Jahrzehnte immer wieder neue und äußerst absurde Legenden auf.
Nach dem jetzt veröffentlichten russischen Untersuchungsbericht vom 04. September 1968 starteten Juri Gagarin und Fluglehrer Wladimir Serjogin am 27. März 1968 mit einer Schulmaschine des Typs MiG-15 UTI zu einem Checkflug. Gagarin sollte an diesem Tage beweisen, dass er die MiG-15 beherrschte. Solche Überprüfungsflüge sind üblich, wenn ein Pilot die für den Erhalt seiner Lizenz notwendigen Flugstunden auf einem Muster nicht erreicht.
Gagarin hatte seine Flugausbildung im Oktober 1954 im Sportfliegerklub Ljuberzi auf einer Jak-18 begonnen und ein Jahr später erfolgreich abgeschlossen. Danach flog er verschiedene Motor- und Segelflugzeuge. Von 1957 bis 1959 gehörte Gagarin einem Jagdfliegerregiment der Nordflotte an. 1960 begann sein Kosmonautentraining.
Testpilot Ingenieur-Oberst Serjogin war mit über 4.000 Flugstunden ein erfahrener Kampfpilot und Ausbilder.
Der Trainingsluftraum war am 27. März 1968 für Kunstflugmanöver gesperrt.
Laut dem 30-seitigen Untersuchungsbericht hatten die beiden Flieger weder einen aktuellen Wetterbericht eingeholt, noch soll sich das Flugzeug in einwandfreiem technischen Zustand befunden haben. Zwar war die MiG-15 an diesem Tage mit Zusatztanks ausgerüstet. Aufgrund ihrer legendären gutmütigen Flugeigenschaften beeinträchtigte dies ihre Manöverierfähigkeit in keiner Weise.
Um 10.19 Uhr Ortszeit hob der Düsenjet ab. Gegen 10.25 Uhr erreichte er den vorgesehenen Trainingsluftraum. Die Sichtverhältnisse hatten sich jedoch rapide verschlechtert, so dass Serjogin das Prüfungsprogramm von 20 auf vier Minuten verkürzte. Die Prüfung verlief offenbar erfolgreich, denn Gagarin meldete sich um 10.29 Uhr für den Rückflug beim Tower von Tschkalowski. Kurz darauf quittierte er die Erlaubnis dafür. Danach riss der Funkkontakt ab.
Die Trümmer des Flugzeugs wurden 65 Kilometer vom Flugplatz entfernt nahe der Stadt Nowosjolowo gefunden. Laut Untersuchungsbericht hatte sich die MiG-15 mit einer Längsneigung von 50 bis 55 Grad und einer leichten Querneigung nach rechts in den Boden gebohrt. Die Geschwindigkeit soll 660 bis 670 Kilometer pro Stunde betragen haben.
Zudem wurden an der Unglücksstelle Radiosonden gefunden, woraus die Untersuchungskommission schloss, dass das Flugzeug mit einem Wetterballon kollidierte. Dieses Ereignis musste so überraschend und in relativ geringer Flughöhe passiert sein, dass weder Gagarin noch Serjogin die Maschine wieder unter Kontrolle bringen konnten.
Gagarin und Serjogin wurden an der Kremlmauer in Moskau beigesetzt.
Foto: MiG-15 UTI / Hatzerim Airbase / Bukvoed / CC

Im Jahre 1968 war Juri Gagarin auf dem Militärflugplatz Tschkalowski nur 31 Kilometer von Moskau entfernt in der Nähe es Sternenstädtchens stationiert. Am 27. März 1968 stürzte Gagarin bei einem Trainingsflug ab. Weil die sowjetische Luftwaffe sich nie zu den wahren Umständen äußerte, die zu Gagarins Tod führten, tauchten über die vergangenen Jahrzehnte immer wieder neue und äußerst absurde Legenden auf.
Nach dem jetzt veröffentlichten russischen Untersuchungsbericht vom 04. September 1968 starteten Juri Gagarin und Fluglehrer Wladimir Serjogin am 27. März 1968 mit einer Schulmaschine des Typs MiG-15 UTI zu einem Checkflug. Gagarin sollte an diesem Tage beweisen, dass er die MiG-15 beherrschte. Solche Überprüfungsflüge sind üblich, wenn ein Pilot die für den Erhalt seiner Lizenz notwendigen Flugstunden auf einem Muster nicht erreicht.
Gagarin hatte seine Flugausbildung im Oktober 1954 im Sportfliegerklub Ljuberzi auf einer Jak-18 begonnen und ein Jahr später erfolgreich abgeschlossen. Danach flog er verschiedene Motor- und Segelflugzeuge. Von 1957 bis 1959 gehörte Gagarin einem Jagdfliegerregiment der Nordflotte an. 1960 begann sein Kosmonautentraining.
Testpilot Ingenieur-Oberst Serjogin war mit über 4.000 Flugstunden ein erfahrener Kampfpilot und Ausbilder.
Der Trainingsluftraum war am 27. März 1968 für Kunstflugmanöver gesperrt.
Laut dem 30-seitigen Untersuchungsbericht hatten die beiden Flieger weder einen aktuellen Wetterbericht eingeholt, noch soll sich das Flugzeug in einwandfreiem technischen Zustand befunden haben. Zwar war die MiG-15 an diesem Tage mit Zusatztanks ausgerüstet. Aufgrund ihrer legendären gutmütigen Flugeigenschaften beeinträchtigte dies ihre Manöverierfähigkeit in keiner Weise.
Um 10.19 Uhr Ortszeit hob der Düsenjet ab. Gegen 10.25 Uhr erreichte er den vorgesehenen Trainingsluftraum. Die Sichtverhältnisse hatten sich jedoch rapide verschlechtert, so dass Serjogin das Prüfungsprogramm von 20 auf vier Minuten verkürzte. Die Prüfung verlief offenbar erfolgreich, denn Gagarin meldete sich um 10.29 Uhr für den Rückflug beim Tower von Tschkalowski. Kurz darauf quittierte er die Erlaubnis dafür. Danach riss der Funkkontakt ab.
Die Trümmer des Flugzeugs wurden 65 Kilometer vom Flugplatz entfernt nahe der Stadt Nowosjolowo gefunden. Laut Untersuchungsbericht hatte sich die MiG-15 mit einer Längsneigung von 50 bis 55 Grad und einer leichten Querneigung nach rechts in den Boden gebohrt. Die Geschwindigkeit soll 660 bis 670 Kilometer pro Stunde betragen haben.
Zudem wurden an der Unglücksstelle Radiosonden gefunden, woraus die Untersuchungskommission schloss, dass das Flugzeug mit einem Wetterballon kollidierte. Dieses Ereignis musste so überraschend und in relativ geringer Flughöhe passiert sein, dass weder Gagarin noch Serjogin die Maschine wieder unter Kontrolle bringen konnten.
Gagarin und Serjogin wurden an der Kremlmauer in Moskau beigesetzt.
Foto: MiG-15 UTI / Hatzerim Airbase / Bukvoed / CC
Donnerstag, März 03, 2011
Urteil: Airline darf Flug nicht wegen fehlender Kreditkarte verweigern
Fluggesellschaften dürfen Fluggäste nicht von der Reise ausschliessen, obwohl sie ihre bei der Flugbuchung genutzte Kreditkarte nicht am Check-In vorweisen können. Dies entschied das Landgericht Frankfurt am Main im Urteil von 27. Januar 2011 (Az. 2-24 O 142/10).
Eine Kundin der spanischen Fluggesellschaft Iberia hatte ihr Ticket im Internet gebucht und mit Kreditkarte bezahlt. Später tauschte die Bank die Karte aus Sicherheitsgründen aus. Daher konnte die Kundin ihre alte Kreditkarte beim Einchecken am Flughafen nicht vorzeigen und die Airline verweigerte ihr den Flug. Auch die Kreditkartenabrechung akzeptierten die Mitarbeiter der Fluggesellschaft nicht. Die Kundin musste gegen eine Gebühr in Höhe von 50 Euro auf eine zwei Tage später abfliegende Maschine umbuchen.
Die Frankfurter Richter verurteilten Iberia zu Schadenersatz. Auch eine in den Geschäftsbedingungen der Airline enthaltene Klausel, wonach Kunden, die mit Kredit- oder Debitkarte ihren Flug bezahlt haben, diesen nur antreten dürfen, wenn sie am Check-In-Schalter die entsprechende Karte vorzeigen können, erklärten die Richter für ungültig. Begründung des Urteils: Eine Kreditkarte sei ein Zahlungsmittel, aber keine für den Antritt eines Fluges notwendige Reiseunterlage.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Eine Kundin der spanischen Fluggesellschaft Iberia hatte ihr Ticket im Internet gebucht und mit Kreditkarte bezahlt. Später tauschte die Bank die Karte aus Sicherheitsgründen aus. Daher konnte die Kundin ihre alte Kreditkarte beim Einchecken am Flughafen nicht vorzeigen und die Airline verweigerte ihr den Flug. Auch die Kreditkartenabrechung akzeptierten die Mitarbeiter der Fluggesellschaft nicht. Die Kundin musste gegen eine Gebühr in Höhe von 50 Euro auf eine zwei Tage später abfliegende Maschine umbuchen.
Die Frankfurter Richter verurteilten Iberia zu Schadenersatz. Auch eine in den Geschäftsbedingungen der Airline enthaltene Klausel, wonach Kunden, die mit Kredit- oder Debitkarte ihren Flug bezahlt haben, diesen nur antreten dürfen, wenn sie am Check-In-Schalter die entsprechende Karte vorzeigen können, erklärten die Richter für ungültig. Begründung des Urteils: Eine Kreditkarte sei ein Zahlungsmittel, aber keine für den Antritt eines Fluges notwendige Reiseunterlage.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Dienstag, Februar 01, 2011
Reisewarnung für Ägypten
Das Auswärtige Amt rät seit heute dringend von Reisen nach Ägypten ab. Die Warnung gilt auch für die Urlaubsregionen am Roten Meer.
“Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rät das Auswärtige Amt von Reisen nach ganz Ägypten dringend ab.”,
heißt es auf der offiziellen Webseite.
Laut Medienberichten wollen die grossen Reiseveranstalter zunächst bis Mitte Februar keine Urlauber nach Äypten bringen.
“Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rät das Auswärtige Amt von Reisen nach ganz Ägypten dringend ab.”,
heißt es auf der offiziellen Webseite.
Laut Medienberichten wollen die grossen Reiseveranstalter zunächst bis Mitte Februar keine Urlauber nach Äypten bringen.
Sonntag, Januar 30, 2011
Ägypten-Krise: Deutschland im Alleingang ohne Reisewarnung
Während in Ägypten das Volk den Aufstand probt, die Massen gegen Hotels und Regierungsgebäude anstürmen, Sicherheitskräfte auf Demonstranten schiessen und Mubarak eine flächendeckende Ausgangsperre verhängte, bleibt das Auswärtige Amt in Berlin gelassen und verzichtet bislang auf eine Reisewarnung.
Panzer, Tränengas, Schüsse, hunderte Tote und landesweite Ausgangsserre - Ägypten versinkt im Chaos. Hotels, Banken und Regierungsgebäude werden vom Volk gestürmt, Polizei und Armee schiessen auf wehrlose Demonstranten, aber es bestünde keine Gefahr für Leib und Leben heißt es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin.
Während viele Länder, darunter USA, Frankreich, Österreich, Belgien und Luxemburg, längst auf die Eskalation der Gewalt reagierten und Reisewarnungen für Ägypten aussprachen, zeigt man in Berlin nach Brüssel. Von dort aus müsse eine gemeinsam abgestimmte Reaktion erfolgen.
Ob die Ägypter so lange ihre Revolution aussetzen und Mubarak seine Truppen zurückpfeift, bis man sich in Brüssel gefunden hat oder verzögert hier nur die FDP, um sich nicht mit ihren Parteienfinanzierern zu überwerfen?
Panzer, Tränengas, Schüsse, hunderte Tote und landesweite Ausgangsserre - Ägypten versinkt im Chaos. Hotels, Banken und Regierungsgebäude werden vom Volk gestürmt, Polizei und Armee schiessen auf wehrlose Demonstranten, aber es bestünde keine Gefahr für Leib und Leben heißt es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin.
Während viele Länder, darunter USA, Frankreich, Österreich, Belgien und Luxemburg, längst auf die Eskalation der Gewalt reagierten und Reisewarnungen für Ägypten aussprachen, zeigt man in Berlin nach Brüssel. Von dort aus müsse eine gemeinsam abgestimmte Reaktion erfolgen.
Ob die Ägypter so lange ihre Revolution aussetzen und Mubarak seine Truppen zurückpfeift, bis man sich in Brüssel gefunden hat oder verzögert hier nur die FDP, um sich nicht mit ihren Parteienfinanzierern zu überwerfen?
Sonntag, August 08, 2010
Nacktscanner - Neues Gesundheitsrisiko an Flughäfen?
Nacktscanner mit Röntgenstrahlen sind schon an Flughäfen der USA im Einsatz. Auch Deutschland startet ab September am Hamburger Flughafen eine erste Testphase mit Körperscannern, die jedoch auf Basis von Millimeterwellen funktionieren. Das Bundesinnenministerium versichert, es bestünde keine Gefahr für die Gesundheit und beruft sich auf Experten. Können wir darauf vertrauen?
Körperscanner können derzeit
Diese drei Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung mit unterschiedlicher biologischer Wirkung:
Röntgenstrahlen verursachen Krebs
Nacktscanner an US-Flughäfen nutzen Röntgenstrahlung. Diese harte Strahlung hat mehrere unangenehme Eigenschaften. Sie wirkt ionisierend, zerstört Zellen und kann sogar Krebs verursachen. Röntgenstrahlung ist kaum aufzuhalten oder abzulenken und die Belastung des menschlichen Körpers summiert sich während des gesamten Lebens. Vielflieger, Kinder und Schwangere in den USA dürften daher künftig einem stärkeren Gesundheitsrisiko durch Nacktscanner ausgesetzt sein. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) lehnt diese Technologie ab.
Aktiver Körperscan mit Millimeterwellen bisher unerforscht
Nacktscanner in Deutschland arbeiten im Terahertz-Bereich. Diese noch sehr junge Tadar-Technologie wurde von Fledermäusen abgeschaut und nach der Gattung “Tadarida” benannt. Millimeterwellen können Wände durchdringen und werden vom Militär bei Hubschraubern oder Nachtsichtgeräten als Radarwellen angewendet. Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Studien über gesundheitsschädigende Auswirkungen auf den Menschen. Fakt ist jedoch, dass Millimeterwellen in die Haut bis zum Blutkreislauf eindringen und dort systemische Veränderungen am Organismus hervorrufen können. Auf derselben Wellenlänge kommunizieren unsere Zellen miteinander. Daher nutzt die Medizin Millimeterwellen bei Behandlungen von Migräne, Beschleunigung von Heilungsprozessen oder zur Diagnostik. Auch aktive Körperscans mit Millimeterwellen hält das BfS für ungeeignet.
Passiver Scan mit körpereigenen Millimeterwellen
Da unsere Zellen ebenfalls durch Millimeterwellen miteinander kommunizieren, ist diese Strahlung für passive Körperscanner nutzbar. Eine Schädigung der Gesundheit wäre mit Einsatz dieser Technologie ausgeschlossen. Jedoch arbeiten passive Nacktscanner sehr ungenau, was ihren Einsatz bislang in Frage stellt. Diese Methode empfiehlt das BfS.
Körperscanner können derzeit
- aktiv mit Röntgenstrahlen
- aktiv mit Millimeterwellen oder
- passiv mit körpereigenen Millimeterwellen
Diese drei Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung mit unterschiedlicher biologischer Wirkung:
Röntgenstrahlen verursachen Krebs
Nacktscanner an US-Flughäfen nutzen Röntgenstrahlung. Diese harte Strahlung hat mehrere unangenehme Eigenschaften. Sie wirkt ionisierend, zerstört Zellen und kann sogar Krebs verursachen. Röntgenstrahlung ist kaum aufzuhalten oder abzulenken und die Belastung des menschlichen Körpers summiert sich während des gesamten Lebens. Vielflieger, Kinder und Schwangere in den USA dürften daher künftig einem stärkeren Gesundheitsrisiko durch Nacktscanner ausgesetzt sein. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) lehnt diese Technologie ab.
Aktiver Körperscan mit Millimeterwellen bisher unerforscht
Nacktscanner in Deutschland arbeiten im Terahertz-Bereich. Diese noch sehr junge Tadar-Technologie wurde von Fledermäusen abgeschaut und nach der Gattung “Tadarida” benannt. Millimeterwellen können Wände durchdringen und werden vom Militär bei Hubschraubern oder Nachtsichtgeräten als Radarwellen angewendet. Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Studien über gesundheitsschädigende Auswirkungen auf den Menschen. Fakt ist jedoch, dass Millimeterwellen in die Haut bis zum Blutkreislauf eindringen und dort systemische Veränderungen am Organismus hervorrufen können. Auf derselben Wellenlänge kommunizieren unsere Zellen miteinander. Daher nutzt die Medizin Millimeterwellen bei Behandlungen von Migräne, Beschleunigung von Heilungsprozessen oder zur Diagnostik. Auch aktive Körperscans mit Millimeterwellen hält das BfS für ungeeignet.
Passiver Scan mit körpereigenen Millimeterwellen
Da unsere Zellen ebenfalls durch Millimeterwellen miteinander kommunizieren, ist diese Strahlung für passive Körperscanner nutzbar. Eine Schädigung der Gesundheit wäre mit Einsatz dieser Technologie ausgeschlossen. Jedoch arbeiten passive Nacktscanner sehr ungenau, was ihren Einsatz bislang in Frage stellt. Diese Methode empfiehlt das BfS.
Nacktscanner - Flughafen Hamburg startet Testphase
Ab September werden am Hamburger Flughafen die umstrittenen Ganzkörperscanner erstmals auch in Deutschland an Fluggästen getestet. Echte Körperbilder soll es dabei aber nicht geben, versicherte Bundesinnenminister Thomas de Maizière gegenüber der Bild am Sonntag. Die Geräte wurden in der Vergangenheit weiterentwickelt, so dass auf dem Monitor nur “Strichmännchen” dargestellt würden. Auch werden die Bilder schon nach zwei Sekunden wieder gelöscht. Während der Testphase ist die Nutzung der Nacktscanner für die Fluggäste noch freiwillig.
Mit Hilfe von Nackscannern sollen am Körper verborgenen Waffen oder versteckter Sprengstoff gefunden werden. Damit wollen die Behörden das Tempo der Abfertigung erhöhen.
Die in Deutschland eingesetzten Nacktscanner sollen nach Angaben des Bundesinnenministeriums mit Hilfe von Millimeterwellen funktionieren, einer noch sehr jungen Technologie. Da Millimeterwellen keine ionisierende Wirkung haben und nur in äussere Hautschichten dringen, geht das Innenministerium von keiner Gefährdung der Gesundheit aus.
Mit Hilfe von Nackscannern sollen am Körper verborgenen Waffen oder versteckter Sprengstoff gefunden werden. Damit wollen die Behörden das Tempo der Abfertigung erhöhen.
Die in Deutschland eingesetzten Nacktscanner sollen nach Angaben des Bundesinnenministeriums mit Hilfe von Millimeterwellen funktionieren, einer noch sehr jungen Technologie. Da Millimeterwellen keine ionisierende Wirkung haben und nur in äussere Hautschichten dringen, geht das Innenministerium von keiner Gefährdung der Gesundheit aus.
Samstag, Juli 17, 2010
Luftverkehrsabgabe - Flugtickets bald über 50 Prozent teurer
Die Ticketpreise für Inlandflüge könnten bald um 50 oder mehr Prozent zulegen. Grund ist die von der Bundesregierung geplante “ökologischen Flugverkehrsabgabe”. Als Beteiligung der Wirtschaft an der Konsolidierung des Bundeshaushaltes propagiert, haben bereits verschiedene Airlines angekündigt, die neue Lufttransportsteuer auf die Ticketpreise umzulegen.
Rechnen Sie’s nach! Die Höhe der Steuer soll auf Kurzstrecke 13 Euro pro Sitzplatz betragen. Wer zum Beispiel heute bei Germanwings einen Flug von Dresden nach Stuttgart frühzeitig bucht, würde aktuell nur 19,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren bezahlen.

Die 13 Euro Flugverkehrsabgabe oben drauf käme das Ticket also um 65 Prozent teurer. Ein Skandal ist das!
Langstrecke weniger betroffen
Auf Langstrecke soll die Abgabe nur 26 Euro betragen. “Nur”, weil hier die Ticketpreise natürlich tendenziell höher sind und sich der absolute Betrag prozentual geringer auf den Gesamtpreis auswirkt. Zudem ist noch nicht geklärt, wie die Bundesregierung künftig den Begriff “Langstrecke” definiert. Aber nehmen wir mal einen Flug mit Air Berlin, die ja bereits angekündigt haben, ihre Preise zu erhöhen. Wer von Dresden nach Hurghada fliegen möchte und ebenfalls frühzeitig seine Reise festmacht, würde aktuell pro Flug und Nase 186,00 Euro bezahlen.

Mit dem Anteil von 26 Euro zur Haushaltssanierung käme der Ticketpreis um rund 14 Prozent teurer.
Babys sind die Verlierer
Ganz dramatisch würde sich die Fliegerei zu Gunsten des Staatshaushalts bei Kleinkindern auswirken. Selber Air-Berlin-Flug und ein Baby wäre aktuell mit nur 11,80 Euro dabei. Nach Ansicht der Bundesregierung ein Unding und so dürften Babys künftig 37,80 bezahlen, was eine Preissteigerung auf sage und schreibe 320 Prozent bedeutet.
Rechnen Sie’s nach! Die Höhe der Steuer soll auf Kurzstrecke 13 Euro pro Sitzplatz betragen. Wer zum Beispiel heute bei Germanwings einen Flug von Dresden nach Stuttgart frühzeitig bucht, würde aktuell nur 19,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren bezahlen.

Die 13 Euro Flugverkehrsabgabe oben drauf käme das Ticket also um 65 Prozent teurer. Ein Skandal ist das!
Langstrecke weniger betroffen
Auf Langstrecke soll die Abgabe nur 26 Euro betragen. “Nur”, weil hier die Ticketpreise natürlich tendenziell höher sind und sich der absolute Betrag prozentual geringer auf den Gesamtpreis auswirkt. Zudem ist noch nicht geklärt, wie die Bundesregierung künftig den Begriff “Langstrecke” definiert. Aber nehmen wir mal einen Flug mit Air Berlin, die ja bereits angekündigt haben, ihre Preise zu erhöhen. Wer von Dresden nach Hurghada fliegen möchte und ebenfalls frühzeitig seine Reise festmacht, würde aktuell pro Flug und Nase 186,00 Euro bezahlen.

Mit dem Anteil von 26 Euro zur Haushaltssanierung käme der Ticketpreis um rund 14 Prozent teurer.
Babys sind die Verlierer
Ganz dramatisch würde sich die Fliegerei zu Gunsten des Staatshaushalts bei Kleinkindern auswirken. Selber Air-Berlin-Flug und ein Baby wäre aktuell mit nur 11,80 Euro dabei. Nach Ansicht der Bundesregierung ein Unding und so dürften Babys künftig 37,80 bezahlen, was eine Preissteigerung auf sage und schreibe 320 Prozent bedeutet.
Mittwoch, März 17, 2010
Dresden - Nur noch 25.000 Luftkriegstote!
Na, da sind wir ja grad noch mit einem blauen Auge davon gekommen!
Es konnte aber auch nicht anders sein. Die 200.000 durch die Nazis propagierten Opfer mussten falsch sein und die 35.000 (Woher die Zahl? In meinem Geschichtsbuch stand 45.000.) in der DDR festgestellten Luftkriegstote sowieso. Also machten sich Wissenschaftler seit 2004 an eine erneute Zählung, konnten bei ihren Recherchen - wen wundert's - 65 Jahre nach der "Katastrophe" (jo jo, so nennt man die Luftangriffe heutzutage - siehe taz) natürlich nicht mehr alle Geschehnisse nachvollziehen, aber die Zahl bleibt: max. 25.000 und Punkt!
Könnte bitte mal jemand diesen politischen Querelen um ein paar Tausender hin oder her Einhalt gebieten, damit die Opfer zur Ruhe kommen? Wenn das so weiter geht, werden Wissenschaftler in 65 Jahren behaupten: "Luftangriffe gegen Dresden hat es nie gegeben und die Flugzeuge haben ihre Bomben aus Versehen über der Stadt verloren."
Respekt vor der Mühe der Historikerkommission. Nur, das neue Ergebnis wird nichts ändern. Bombenangriffe gegen die Zivilbevölkerung waren, sind und bleiben ein Verbrechen. Das betrifft London, Coventry, Hamburg, Dresden oder Kunduz genauso wie jeden gottverdammten Krieg.
Es konnte aber auch nicht anders sein. Die 200.000 durch die Nazis propagierten Opfer mussten falsch sein und die 35.000 (Woher die Zahl? In meinem Geschichtsbuch stand 45.000.) in der DDR festgestellten Luftkriegstote sowieso. Also machten sich Wissenschaftler seit 2004 an eine erneute Zählung, konnten bei ihren Recherchen - wen wundert's - 65 Jahre nach der "Katastrophe" (jo jo, so nennt man die Luftangriffe heutzutage - siehe taz) natürlich nicht mehr alle Geschehnisse nachvollziehen, aber die Zahl bleibt: max. 25.000 und Punkt!
Könnte bitte mal jemand diesen politischen Querelen um ein paar Tausender hin oder her Einhalt gebieten, damit die Opfer zur Ruhe kommen? Wenn das so weiter geht, werden Wissenschaftler in 65 Jahren behaupten: "Luftangriffe gegen Dresden hat es nie gegeben und die Flugzeuge haben ihre Bomben aus Versehen über der Stadt verloren."
Respekt vor der Mühe der Historikerkommission. Nur, das neue Ergebnis wird nichts ändern. Bombenangriffe gegen die Zivilbevölkerung waren, sind und bleiben ein Verbrechen. Das betrifft London, Coventry, Hamburg, Dresden oder Kunduz genauso wie jeden gottverdammten Krieg.
Montag, August 17, 2009
Petition zum Mond - Mitzeichnen!

Deutschland will zum Mond. Seit heute gibt es sogar eine Online-Petition:
Die Mitzeichnungsfrist endet am 29.09.2009.
Die Begründung der Petition ist sehr raumfahrtlastig und unterstellt eine Finanzierung durch den Staat mit der Folge, dass sich in der Diskussion die Mehrheit bislang gegen eine deutsche Mondmission ausspricht.
Irdische Argumente für eine Mondmission:
Eine deutsche Mond-Mission wäre eine strategische Investition, von der letztlich der Standort Deutschland profitiert. Daher jetzt mitzeichnen!
Foto: NASA
"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass an der Durchführung einer (unbemannten) nationalen Mondmission festgehalten wird und selbige Mission so vermarktet wird, dass sie die deutsche Wissenschaft und Wirtschaft stärkt."
Die Mitzeichnungsfrist endet am 29.09.2009.
Die Begründung der Petition ist sehr raumfahrtlastig und unterstellt eine Finanzierung durch den Staat mit der Folge, dass sich in der Diskussion die Mehrheit bislang gegen eine deutsche Mondmission ausspricht.
Irdische Argumente für eine Mondmission:
- Das allgemeine Interesse an Naturwissenschaften und Ingenieur-Berufen würde gestärkt, was die Wirtschaft dringend benötigt.
- Das Bildungsniveau der Bevölkerung steigt und generiert Nachfrage nach neuen Produkten.
- Forschung und Entwicklung würden vorangetrieben.
- Raumfahrttechnologien bilden die Grundlage für neue ökologische Produkte im Alltag.
- Erkenntnisse aus der Raumfahrt finden in fast allen Bereichen unseres "irdischen" Lebens ihre Anwendung.
Eine deutsche Mond-Mission wäre eine strategische Investition, von der letztlich der Standort Deutschland profitiert. Daher jetzt mitzeichnen!
Foto: NASA
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