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Mittwoch, Mai 18, 2011

Todesflug AF 447: So jubelt Europa über Airbus-Unschuld

Es ist eine "gute und wichtige" Nachricht für Opfer: Die Flugschreiber des Unglücksfluges AF 447 entlasten vermutlich den europäischen Flugzeughersteller Airbus.

Es ist die wohl spektakulärste Nachricht des Tages: Europas Airbus ist scheint unschuldig! Der Flugzeughersteller Airbus hatte vor rund zwei Jahren Glück im Unglück, darin sind sich nicht nur deutsche Mainstream-Journalisten einig. Sowohl die Aufzeichnungen des Stimmenrekorders als auch die des Flugdatenschreibers belasten den Flugzeugbauer mutmaßlich nicht, heißt es.
(Foto: ABr)

Hier ein Auszug aus der medialen "Glückseeligkeit":

"Todesflug der AF 447: Ermittler entlasten Airbus"
(Welt Online, Springer)

"Flugschreiber entlastet Airbus"
(Welt Online, Springer)

"Flugschreiber von Todesmaschine entlasten Airbus"
(Welt Online, Springer)

"Rund zwei Jahre nach der schwersten Air-France-Katastrophe aller Zeiten (228 Tote) scheint klar: Der Hersteller Airbus trägt wohl keine Verantwortung für den Absturz."
(Le Figaro via BILD, Springer)

"Air-France-Unglück: Airbus offenbar unschuldig"
(euronews)

"Airbus nicht schuld an Absturz"
(Wiener Zeitung)


"Schuld für Absturz soll nicht bei Airbus liegen"
(Zeit Online)

"Airbus nicht schuld an Air-France-Unglück"
(ORF.at)

"Airbus offenbar nicht verantwortlich für Todesflug AF 447"
(SF Tagesschau)

"Zeitung: Airbus nicht verantwortlich für Todesflug AF 447 - Paris"
(Focus)

Ob diese Meldungen unter den Angehörigen der Opfer des in der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni 2009 über dem Atlantik abgestürzten Air-France-Fluges AF 447 für die Erleichterung sorgen, die sich Europas Journaille jetzt wahrscheinlich erhofft, bleibt fraglich.

Der Airbus A330-200 befand sich auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris als er in der Nacht nördlich der Inselgruppe Fernando de Noronha beim Durchfliegen von schweren Gewittern abstürzte. Dabei kamen alle 228 Insassen ums Leben.

Samstag, Februar 03, 2007

nachrichten.at und Kleine Zeitung.at und Militärluftfahrt

Was wir bei unseren österreichischen Kollegen dieser Tage lernten:
  1. Bei einer Notlandung waren die Insassen nicht in Lebensgefahr. Oder war's ne Sicherheitslandung?
  2. Flugplatz Klagenfurt liegt in der Einflugschneise von Sarajevo. Oder war's doch die Flugroute?
  3. Die C-160 Hercules ist die C-130 Transall mit nur zwei Triebwerken oder wie auch immer. Oder war's doch eine C-160 Transall und keine C-130 Hercules?
Nachzulesen hier und hier.

*Seufz!* Jeder schreibt mal Mist, aber muss es denne so viel auf engstem Raum und in derart kurzer Zeit sein?

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Freitag, Februar 02, 2007

Fluglotsen bereichern sich auf Kosten der Passagiere

Airline-Verbände BARIG und BDF sind empört,

wie Fliegertarife.de berichtet. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) als Staatsmonopol reicht ihre Kosten direkt an ihre Kunden weiter. Die drei-prozentige Gehaltserhöhung plus Einmahlzahlung, welche die Fluglotsen zum 01. November 2006 mit ihrer kürzlichen Streikdrohung durchsetzten, sowie eine weitere schon beschlossene Gehaltsanhebung in Höhe von nochmal drei Prozent werden künftig direkt durch den wehrlosen Fluggast bezahlt.

Jo, während sich die Airlines gegenseitig in ihren Netto-Ticket-Preisen unterbieten, stopfen sich Flughäfen und Flugsicherung auf Kosten der Passagiere ihre Taschen voll. Und die eigentlich Betroffenen haben kaum eine Chance sich dagegen zu wehren.

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Sonntag, Januar 14, 2007

HamburgShopper: Germanwings kauft Hansestadt?


So zumindest könnte man den Schriftzug ebenfalls deuten. Die Bild Hamburg hatte ihre Leser aufgerufen, zwischen drei besonderen Hamburg-Motiven auf einem Airbus A319 der Fluggesellschaft Germanwings zu entscheiden. Also mir gefallen die alle nicht. Vor allem "Einkaufsparadiesvogel" ist ja ein international gängiger Begriff.

Auch im deutschsprachigen Raum könnte die Aktion zu Missverständnissen führen. Soll der Passagier nun in Hamburg oder lieber an Bord auf dem Weg nach Hamburg einkaufen?

via Aviation Community

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Donnerstag, Dezember 28, 2006

Ryanair verliert Domain-Prozess - "Ryanair Campaign" bleibt on

Das WIPO Arbitration and Mediation Center hat eine Ryanair-Beschwerde und -Löschungsforderung bezüglich der Domain der Ryanair-kritischen Website www.ryanaircampaign.org abgewiesen. Begründung, der Inhaber handelt nicht mit schlechten Absichten gegen Ryanair und verfolgt keine kommerziellen Ziele.

Was ist passiert? Wenn einer eine (Flug-)Reise tut, dann kann er was erleben. Fliegt er mit Ryanair, dann kann es noch etwas dicker kommen. Ryanair bereinigt eigene Fehler auf Kosten ihrer Kunden, Gepäck wird für den Passagier kostenpflichtig auf andere Flüge verteilt und kommt verspätet. Bucht der Betroffene seinen Rückflug um, weil der Urlaub ohne Gepäck wenig Sinn macht, wirds richtig teuer. Selbst die Umbuchung auf einen bereits zurückgegebenen Billig-Flug kostet ein Vermögen, in dem Falle 160 Pfund. Macht der Kunde Ansprüche geltend, werden diese standardmässig abgewiesen.

So blieben nur noch der Guardian und die besagte Ryanair-kritische Website. Der Guardian hatte geholfen und Ryanair zahlte eine Entschädigung. Dass der irische Billig-Flieger keine Kritik verträgt, beweisen die Schreiben der Kanzlei "Howrey Simon Arnold & White" als Ryanair vertretende Anwälte. Das übliche "Blabla" setzt ein, Trademarkverletzung, illegale Inhalte und Verbreitung von Lügen über die Airline werden vorgeworfen. Der Wunsch nach Präzisierung der Kritikpunkte in Verbindung mit dem Versuch der Klärung bleibt unbeantwortet. Die WIPO hat dem Treiben nun ein Ende gesetzt. Die Website "Ryanair Campaign" bleibt vorerst "On Air" und in deren Forum wird die Liste der Kunden-Beschwerden über Ryanair immer länger.

Btw., wenn Ryanair noch kein Beschwerdemanagement hat, hier bietet sich eine einmalige Chance.

via Breaking News.ie

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Samstag, November 04, 2006

Flughafen Dresden - Sicherster Airport

Dass ich am Flughafen Dresden an der Sicherheitskontrolle meine gesamte Foto- und Videoausrüstung auspacken musste, damit diese separat durchleuchtet werden konnte, ist mir zwar unverständlich, weil an anderen Airports unüblich, aber egal, ich hatte Zeit und der Stau bildete sich hinter mir, nicht vor mir. Dass jedoch Piloten mit gültiger Lizenz an ihren Flugzeugen keine notwendigen Wartungs- und Säuberungsarbeiten mehr durchführen dürfen, ist schon seltsam. *Kopf schüttel*

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Montag, September 25, 2006

Video: Strittiger Startabbruch einer Boeing 767

Eines Fliegers unwürdig!

Was Falschaussagen in diesem nicht uninteressanten Video von einem Startabbruch einer Boeing 767 auf dem Kansai International Airport, Osaka in der Welt der Besserwisser unter den Pseudo-Fliegern auslösen können, ist schon erschreckend. Auf dem weltweit grössten Tummelplatz für "Jerks" (Airliners.net) geht man sogar soweit,...



...die reale Identität des Urhebers zu veröffentlichen und ihn auf einer Plattform mit mehr als Sechs Millionen Besuchern im Monat an den Pranger zu stellen. *Kopfschüttel!*

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