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Samstag, März 24, 2007

Meteoalarm - Wetterwarnungen für ganz Europa

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, wurde anlässlich des Welttages der Meteorologie mit Meteoalarm.eu unter Beteiligung von 21 nationalen Wetterdiensten eine gemeinsame Website mit Warnhinweisen für ganz Europa gestartet. Dieser kostenlose Service soll Schäden durch Wetterereignisse begrenzen und die Planung von Reisen und Transporten erleichtern. In Anlehnung an die nationale Warnseite des DWD wird unter anderem - auch regional - vor Sturm, Lawinen, großer Hitze, Waldbränden, Gewitter, Eisglätte gewarnt. Meteoalarm.eu ist derzeit in 17 Sprachen verfügbar.

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Montag, März 05, 2007

PIREP-Wüste Deutschland

PIREP steht für Pilot Report oder genauer Pilot Weather Report. Diese äusserst aktuellen und standortgenauen Wetterinfos durch Piloten selbst sollen die Flugwetterberatung ergänzen. Denn die Meteorologen kennen zwar die Wetterlage bis zu den einzelnen Regionen, dass aber das erwartete Gewitter nun zum Zeitpunkt X genau auf der Flugroute zwischen den Flugplätzen A und B gesichtet wurde, das wissen sie nicht. Der Pilot, der gerade auf dieser Route unterwegs war, weiss davon zu berichten. Andere Piloten könnten dies bei ihrer Flugplanung berücksichtigen und so gefährliche Wettererscheinungen (Hagel, Böen, Eis,schlechte Sicht) umfliegen.

Daher hatte die AOPA mit ihrem Aufruf "Become a Skyspotter" erst kürzlich ihre Piloten in den USA nochmal sensibilisiert, die PIREPS zu nutzen.

Sucht man jedoch danach im deutschsprachigen Internet, sollte man DFS und DWD an erster Stelle finden. Leider nicht! Direkt nach Wiki und Flugplatzführer von EDDH (Hannover) führt der Such-Kurs von 180 Grad direkt zu Virtuellen Airlines und Flusi-Seiten. Interessant, dass offenbar die virtuellen Piloten sich mehr über das in den Simulator eingespielte reale Wetter unterhalten als die echten Lizenz-inhaber. Auch auf der Website der DFS bleibt eine Suche erfolglos.

Dieses Problem ist jedoch schon seit längerem bekannt und auf Pilot und Flugzeug kritisiert. Geändert scheint jedoch nichts. So gab es in der Vergangenheit sogar Fluglotsen, die PIREPS unterdrückten, indem sie Funkdisziplin verlangten. Dabei sollten sie der erste Ansprechpartner sein.

Was ich denke, hier könnte sich der Aeronautical Information Service (AIS), auch bekannt als Flight Infomation Service (FIS), nützlich machen. Der ist jedoch gerade an den Tagen, wo viel geflogen wird, hoffnungslos überlastet.

Wieder einmal scheinen uns die Amerikaner weit voraus. Gibt's andere und vielleicht positive Erfahrungen?

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Donnerstag, Februar 22, 2007

Flugzeugvereisung - Gefahren, Auswirkungen, Gegenmassnahmen

Eis am Flugzeug ist nicht von der Jahreszeit, sondern vom Wetter abhängig!

Aircraft Icing, herausgegeben von der AOPA, ist eine eindrucksvoll und detailliert informierende Studie in Wort und Bild über
  • Vereisungsgefahr
  • verschiedene Eistypen
  • deren Auswirkungen auf Flugverhalten (Wing Stall; Tail Stall; Strömungsabriss) und Technik
  • Vergaservereisung
  • rechtzeitiges Erkennen von und richtiges Handeln bei Vereisung
  • Vereisungsrisiken in verschiedenen Luftschichten, Wolkentypen, Niederschlagsarten und Temperaturen
  • Statistik betroffener Flugzeugmuster
  • Gefahrenvermeidung schon bei der Flugplanung
  • Enteisungs- und Anti-Eis-Ausrüstung
  • richtiges Fliegen bei Vereisungsgefahr
  • besonders stark gefährdete Vereisungsgebiete
Diese Studie sollte immer mal wieder zur Auffrischung in die Hand genommen werden.

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Freitag, Februar 02, 2007

Klimawirkung des Luftverkehrs deutlich geringer

als bislang angenommen. Dies hat die neueste Studie des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) auf Basis von Forschungsergebnissen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ergeben, wie die Wissenschaftler mitteilen. Demnach würden die Forschungsergebnisse aus dem Jahr 1999 bezüglich CO2 und Stickoxiden bestätigt, jedoch der klimatische Einfluss von Kondensstreifen deutlich geringer eingeschätzt. Der Anteil des Luftverkehrs an der langfristig zu erwartenden Temperaturänderung infolge einer Störung des Klimasystems (Strahlungsantrieb) beträgt nach Schätzungen aus dem Jahr 2000 lediglich drei Prozent.

Das DLR mahnt an, bei der notwendigen Betrachtung des gesamten Verkehrssystems künftig die Komponeneten Straßen-, Bahn- und Schiffsverkehr mit den gleichen Massstäben zu bewerten, wie den Luftverkehr.

Das sehe ich genauso. Es kann nicht angehen, dass der tägliche Strassenverkehr mit seinen unnützen 10-Litern-pro-100-Personen-Kilometern-Automobilen unter Ausrede des Arbeitsweges als fixe Grösse angesehen wird, während der einmal im Jahr stattfindende Drei-Liter-Urlaubsflug ständig im Feuer der Kritik steht.

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Donnerstag, Januar 18, 2007

Orkan Kyrill METAR EDDC - 2007-01-18 16:20 Zulu

Dresden-Klotzsche:

METAR EDDC 181620Z 23026G44KT 9999 SCT037 OVC130 14/07 Q0986 NOSIG

via wunderground.com

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Mittwoch, Januar 17, 2007

DWD Unwetterwarnung - Orkan Kyrill kommt mit Stärke 12

Der Deutsche Wetterdienst warnt ganz Deutschland vor Orkan Kyrill mit einem erwarteten Kerndruck 965 hPa und Orkanböen mit Windstärken von 11 bis 12 (bis 140 Kilometer pro Stunde). Morgen früh soll's laut DWD losgehen und bis Freitag anhalten.

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Sonntag, Dezember 31, 2006

Video: Denver Airport - Schneesturm und Blizzard in Colorado

Der Kiddies Freud ist Travelers Leid. Nur zur Erinnerung, so sieht Winter aus. Die Security-Schlange im Flughafen von Denver war am 23. Dezember so endlos, dass locker ein Sechs-Minuten-Video daraus wurde:



Hier ein CNN-Bericht dazu - ebenfalls mit Video und Bild.

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Freitag, Dezember 22, 2006

British Airways: 170 Flüge in Heathrow gestrichen

Tausende Passagiere waren heute am Flughafen London-Heathrow wegen dichtem Nebels gegroundet, wie The Dispatch Online berichtet. Und das geht schon seit Tagen so.

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Freitag, August 18, 2006

METAR / TAF - Wetterschlüssel

Auf manchen Luftfahrt- oder Wetterseiten findet man so komische Texte, wie die hier:

METAR EDDC 181620Z 29015G40KT 9999 FEW030CB SCT044 23/15 Q1009 NOSIG

oder

TAF EDDC 181620Z 181721 29005KT 9999 BKN 0500 BECMG1700 0300

Hier vielleicht eine kurze Deutung der Beispiele als Hilfe:
  • METAR = Meteorological Aviation Routine Weather Report
  • EDDC = ICAO-Kennung des Flughafens Dresden-Klotzsche
  • 181620Z= Die Meldung wurde am 18. des Monats um 16:20 Uhr UTC herausgegeben.
  • 29015G40KT = Wind aus 290 Grad mit 15 und Böen (gusts) bis 40 Knoten
  • 9999 = Sichtweite > 10 Kilometer
  • FEW030CB = Bedeckungsgrad 1/8 - 2/8 mit einer Wolkenuntergrenze von 3.000 Fuss über Grund und Wolkengattung Cumulonimbus
  • SCT044 = Bedeckungsgrad 3/8 - 4/8 mit einer Wolkenuntergrenze von 4.400 Fuss über Grund
  • 23/15 = Temperatur 23°C und Taupunkt 15°C
  • Q1009 = QNH oder Luftdruck 1009 Hektopascal
  • NOSIG = Trend: No Significant Change / keine wesentliche Änderung
und
  • TAF = Terminal Aerodrome Forecast
  • BECMG1700 0300 = um 17.00 Uhr UTC; becoming / übergehende Wolkenuntergrenze in 3.000 Fuss (von 5.000); Es wird nur die Gruppe angegeben, die sich ändert und der neue Wert.

Abkürzungen der Bedeckungsgrade
  • FEW = 1/8 - 2/8
  • SCT = 3/8 - 4/8
  • BKN = 5/8 - 7/8
  • OVC = 8/8

Wichtige Abkürzungen von Wettererscheinungen
  • DZ = drizzle / Sprühregen
  • RA = rain / Regen
  • SN = snow / Schnee
  • SG = snow grains / Schneegriesel
  • IC = ice crystals / Eisnadeln
  • PL = ice pellets / Eiskörner
  • GR = hail / Hagel
  • GS = small hail / snow pellets / Reif/Frostgraupel
  • BR = mist / feuchter Dunst
  • NG = fog / Nebel
  • FC = tornado / Grosstrombe

Abkürzungen zur Beschreibung
  • SH = shower / Schauer
  • TS = thunderstorm / Gewitter
  • FZ = freezing / gefrierend

Sonstiges
CAVOK = clouds and visibility o.k. = Sicht > 10 Kilometer; keine Wolken unter 5.000 Fuss oder unter der höchsten Sektormindesthöhe; kein CB; keine Wettererscheinung

Die Angaben sind nicht vollständig. Sie sind nur als Orientierung für den Hausgebrauch bestimmt.

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Hmpf, es regnet in Dresden!

Ich weiss das, denn ich brauche nur aus dem Fenster zu schauen.

Wetterbote meldet genau jetzt:
Wetterzustand: heiter
Höchsttemperatur: 26°C
Tiefsttemperatur: 17°C
24-h-Niederschlag: 0 mm

Vorhersage:
"Zum Ende der Woche gibt es freundliches Wetter mit viel Sonnenschein und ohne Niederschlag. Die Höchsttemperaturen erreichen Werte bis 26 Grad. Der Wind ist schwach bis mäßig und kommt aus west-südwestlicher Richtung."
wunderground meldet auch genau jetzt:
Temperatur: 70 °F / 21 °C
Niederschlag: Gelegentlicher Regenschauer
Feuchtigkeit: 78%
Taupunkt: 63 °F / 17 °C
Wind: 8 miles/h / 13 km/h from the West-Suedwest
Druck: 29.74 inch / 1007 hPa
Sicht: 6.2 Meilen / 10.0 Kilometer
UV: 4 out of 16
Wolkig: Few 1100 ft / 335 m
Few 3500 ft / 1066 m
Überwiegend wolkig 6000 ft / 1828 m

Vorhersage:
Wenig Änderung, nur die Niederschlagswahrscheinlichkeit soll auf 20 Prozent sinken.

Fazit: Beim Wetterboten arbeiten sehr positiv denkende Leute. Das hat auch was für sich.

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Sonntag, August 06, 2006

DWD: Unwetterwarnung für Sachsen und Thüringen

Der Deutsche Wetterdienst hat ab Samstag für die Regionen Sachsen und Thüringen unwetterartigen Dauerregen der höchsten Warnstufe vorhergesagt:



"Warnlage: Ab Samstagabend vom thüringischen Schiefergebirge bis zum Erzgebirge einsetzender unwetterartiger Dauerregen, später auch auf den Bayerischen Wald und den Alpenrand ausweitend. Sonst wieder örtliche Gewitter, teils mit Starkregen. (DWD)"
Es werden zum Höhepunkt am Sonntag und in der Nacht zum Montag Regenmengen von insgesamt 60 bis örtlich 120 Liter pro Quadratmeter erwartet. Von der Ostsee bis in die östlichen Mittelgebirge erwarten die Meteorologen teilweise Windstärke 9 (85 km/h) aus Richtung Norden.

Typischer Nordstau, der Wind drückt die Wolken gegen die Gebirge und quetscht sie aus.

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Samstag, Juli 22, 2006

Geisterwolken: Wer täuscht Niederschlags-RADAR?

Am 19. Juli 2005 zeigte das Niederschlags-RADAR Hannover dieses Wolkenband (pdf ab Seite 6). Das Satellitenbild jedoch wies einen klaren Blick zur Erde aus. Kein Tropfen Regen fiel. In der Auswertung wurden von Wissenschaftlern und Militärs mehrere Möglichkeiten in Betracht bezogen, ein RADAR-Fehler jedoch ausgeschlossen. Als wahrscheinlichste Ursache einigten sich die Experten auf künstlich ausgebrachte Teilchen. Ursache und Erklärung bleiben offen.

Wenige Tage später, am 04. August 2005 beobachteten die Kollegen des niederländischen Wetterdienstes KNMI ein ähnliches nicht zu erklärendes Phänomen auf ihren RADAR-Bildern.

Am 23. März 2006 tauchen auf den RADAR-Bildern des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erneut über Nordeutschland zwei Wolkenbänder auf. Und auch diesmal haben die Satelliten klare Sicht zum Boden und kein Tropfen Regen fällt. Die Meteorologen sind ratlos.

"...der Wissenschaftler rätselt noch und rätselt noch und bittet um Geduld." ;)

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Freitag, Juli 21, 2006

Mythos "Chemtrails"


In 2004 behauptete die Zeitschrift Raum&Zeit in einem Artikel, dass Flugzeuge auch über Europa ein Kondensat mit Aluminiumpartikeln und Bariumsalzen in die Atmossphäre sprühen, welche als sogenannte Chemtrails (chemische Kondensstreifen) sichtbar sind und die Gesundheit der Menschheit bedrohen. Wissenschaftler wollen damit der steigenden Klimaerwärmung entgegenwirken. Vertreter der These begründen diese mit folgenden Argumenten:
  1. Die Kondensstreifen lösen sich nicht auf, wie diese es bisher immer getan haben.
  2. Zeitgleich fliegen Flugzeuge mit und ohne Kondensstreifen.
  3. Normale Kondensstreifen bewirken, daß man hier keinen Sonnenschein mehr genießen kann.
  4. Zeitgleich fliegen sehr viele Maschinen kreuz und quer, scheinbar ziellos, über bewohnte Gebiete.
  5. Diese Kondensstreifen bilden unnatürlichaussehende Wolkenbänke.
  6. Eine, ganze Landstriche abdeckende, weiß-graue Masse endet urplötzlich in gerader Linie wie abgeschnitten und dahinter wird ein toller blauer Himmel sichtbar.
  7. In einer Wolkenformation entstehen kurze s-förmige Regenbögen.
  8. Gibt es einen besonderen Grund, warum in den gängigen Medien mit keinem Wort über diese Sprüheinsätze berichtet wird?
  9. Im Internet gibt es viele Fotos.
Wenn man auch nur ein bisschen gesunden Menschenverstand anwendet, lassen sich alle "Argumente" plausibel erklären.

Zu 1.:
Kondensstreifen bestehen aus kleinen Wassertröpfchen auch Wasserdampf genannt, genau wie die Wolken. Wie lange sie am Himmel bleiben, hängt von der Wasserdampf-Aufnahmefähigkeit der umgebenden Luft ab. Das ist unterschiedlich. Warme Luftmassen können mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Ebenso können schon mit Wasserdampf gesättigte Luftmassen weniger Feuchtigkeit aufnehmen. So kann man Tagen mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit die Kondensstreifen länger beobachten als an sehr trockenen Tagen.

Zu 2.:
Die Atmosphäre besteht aus Luftschichten. In der Regel sind die unteren wärmer als die oberen. Wie gesagt, warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf, als kältere. Nun fliegen Flugzeuge, gerade in Regionen mit stärkerem Verkehrsaufkommen, nicht alle in der selben Höhe. Einige fliegen in Luftschichten, die noch Wasserdampf aufnehmen können. Diese Kondensstreifen lösen sich schnell auf. Andere fliegen in Luftschichten die schon gesättigt sind, deren Kondensstreifen bleiben länger bestehen, bis sie auf Luftmassen treffen, die den Wasserdampf aufnehmen können.

Zu 3.:
Das ist so, wenn die Sonne durch Objekte, wie Wolken, Mond , Bäume oder Hochhäuser, verdeckt wird. Dann steht man im Schatten.

Zu 4.:
Piloten benutzen Luftstrassen (Airways) und fliegen über markante Punkte der Umgebung (Waypoints). An diesen Punkten, wie zum Beispiel Verkehrsflughäfen, kreuzen sich die Flugrouten. Daher bilden die Kondensstreifen schöne faszinierende Muster aus, gerade in der Dämmerung.

Zu 5.:
Die Atmospäre ist ständig in Bewegung, manche sagen auch Wind dazu. Kann die einen Kondensstreifen umgebende mit Wasserdampf gesättigte Luftmasse die Feuchtigkeit nicht aufnehmen, dann bleibt der Kondensstreifen erhalten, der Wind spielt mit ihm und zaubert manchmal bizarre Formen.

Zu 6.:
Das nennen die Meteorologen eine Front. Fronten sind abrupte Grenzen zwischen verschiedenen Luftmassen, die unterschiedliche Temperatur, Luftdruck und/oder Windrichtung haben. Die bekanntesten sind die Warmfront mit steigender Temperatur, geschlossener meist niedriger Wolkendecke und lang anhaltenden ergibigen Niederschlägen sowie die Kaltfont mit im Sommer niedrigeren Temperaturen, Schauern und Gewittern.

Zu 7.:
Ein Regenbogen erscheint immer dann, wenn kondensierte Wassertröpfchen in der Atmosphäre das Sonnenlicht brechen. Dabei muss die Lichtbrechung nicht immer bei Regen an der Erdoberfläche erfolgen. Auch ist nicht alles, was am Himmel bunt schimmert, ein Regenbogen. Zirkumzenitalbogen, Halo und Glorie sind ebenfalls sehr schön anzusehen. Noch schöner ist, man braucht kein Flugzeug für ihre Entstehung, sondern muss nur einmal öfter nach oben schauen.

Zu 8.:
Ja. Es gibt die Sprüheinsätze nicht.

Zu 9.:
Fotografen und Meteorologen wissen um die faszinierenden Himmels- und Wettererscheinungen. Deshalb gibt's auch so viele Bilder.

Damit dürfte der Mythos "Chemtrails" total zerstört sein. ;)

Foto: © Bernhard Mühr (Wolkenatlas)

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Donnerstag, Juli 20, 2006

Citizen-Meteorologen melden Unwetter an DWD

Die Meteorologen bedienen sich für ihre Wettervorhersagen historischer Daten, aktuellen Messergebnissen und Beobachtungen, die durch verschiedene Modelle analysiert werden, um entsprechende Vorhersagen zu erstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) greift dafür nicht nur auf Informationen seiner Wetterstationen zurück, sondern auch auf schnelle Meldungen aus der Bevölkerung. Dabei sind besonders Unwettermeldungen interessant, wie
  • Tornados
  • Schwere Gewitter
  • Hagel
  • Sturm
  • heftiger Niederschlag
  • Blitzeis/Blizzard
Des Weiteren interessieren sich die Meteorologen des DWD für entstandene Schäden. Eine Meldung muss dabei
  • Bundesland/Landkreis/PLZ/Stadt/Ortsteil
  • Datum/Uhrzeit
  • nähere Erläuterungen sowie
  • Name und Kontaktinfos des Beobachters
enthalten. Mehr Infos dazu gibt's unter Meldung von Unwetterereignissen, wo auch die Beobachtungen online an den DWD übermittelt werden können.

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Deutscher Wetterdienst: Warnsituation - Alle Warnungen für Deutschland

Aus aktuellem Grund: Die Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Deutschland gibt's hier.

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DWD: Wetterwarnung für Raum Hessen

"Warnlage: Im Tagesverlauf einzelne, teils starke Gewitter. Bis 30 Liter pro Quadratmeter Regen, Hagel und Windstärke 9 im Raum Hanau. (DWD)"
mehr dazu...

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Elmsfeuer im Cockpit: Video eines KC-135 Tankflugzeuges zwischen Gewitter und Iran

KC-135 Tankflugzeug zwischen "Skylla und Charybdis"

Was will man machen, wenn links der Flugroute ein Gewitter tobt und rechts der Iran lauert? Also einfach zurücklehnen und das Naturschauspiel geniessen. Sehr schön sind auch die Elmsfeuer (Sankt-Elms-Feuer) links und rechts der Cockpitverglasung zu sehen:



(updated - 21.07.2006)

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Samstag, Juli 15, 2006

Cockpit-Video: CAT I ILS-Anflug mit Cessna Citation CJ2

Ein ILS-Anflug mit Kategorie 1 (CAT I) heisst unbedingtes Vertrauen in die Instrumente. Dieses Cockpit-Video, aufgenommen in einem Business Jet des Typs Cessna Citation CJ2, führt durch die Wolkendecke direkt zum Aufsetzpunkt der Runway 09 L des Guarulhos International Airport, São Paulo, Brasilien:



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