Freitag, Januar 05, 2007

Radar am Flughafen Berlin Tempelhof beschossen

Bei Wartungsarbeiten am Radarturm des Flughafens Berlin Tempelhof wurden in der Kuppelverkleidung Einschusslöcher entdeckt. Auch der Militärische Abschirmdienst ermittelt, meldet der Tagesspiegel.

Stammen die nun von vor 1945 oder von danach? Der Turm soll unter Denkmalschutz stehen, ist also schon etwas älter. An einen Sabotageakt glaub ich nicht. Macht keinen Sinn, da der Flughafen relativ wenig fequentiert ist und eh geschlossen werden soll. Ein dummer Jungenstreich?

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Donnerstag, Januar 04, 2007

An- und Abfluginformation aufs Handy?

"(openPR) - Berlin, den 03.01.2007 - Seit kurzem betreibt die slaap new media GmbH unter airport-info.mobi einen Internetservice, mit dem Reisende auf ihrem Handy Abflug- und Ankunftinformationen Deutscher Flughäfen abrufen können. Die Hauptseite ist speziell für die Nutzung auf Mobiltelefonen konfiguriert.

Reisenden ist es somit möglich, auf ihrem Mobilgerät (Handy, PDA etc.) schnell und einfach die gewünschten Fluginformationen zu erhalten."
Testergebnis: 413 : Seite kann nicht angezeigt werden

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Brisante Mischung am Flughafen Hamburg

Rätsel: Was ist schwarz, unsichtbar, geruchlos, kalt aber schweinelaut?





STEALTHs!!!


"A group of six F-117 stealth fighters arriving tomorrow afternoon at Hickam Air Force Base may cause some noise, the Air Force is warning."




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Aero Ticker - 2007-01-04

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Libyan Arab Airlines Flug LN 114 - Abschuss über Sinai

Aus gegebenem Anlass zeige ich Ihnen jetzt, wie durch Irrtum, falsche Entscheidungen und Verkettung von unglücklichen Umständen aus einem ganz normalen Flug ein Alptraum wird.

Am 21. Februar 1973 startete LN 114 der Libyan Arab Airlines zu einem Routine-Flug von Tripolis nach Kairo. Der Himmel über Tripolis war klar. Nichts deutete auf Ungewöhnliches während dieses Fluges einer Boeing 727 mit 113 Insassen hin. Der französische Kapitän, Jacques Berjes, war ein erfahrener Pilot mit mehreren tausend Flugstunden und zur Ausbildung der libyschen Kollegen auf den neuen Passagierjets entsandt.

Die Route von Flug LN 114 sollte über das Funkfeuer El Faiyum (FYM) und mit einer enger werdenden Linkskurve (sog. Hundekurve) in den Anflug auf Runway 23 des Cairo INTL Airport führen. Jedoch tobte zum Zeitpunkt des Überfluges über El Faiyum-VOR in der Region ein schwerer Sandsturm und dieser beeinträchtigte wahrscheinlich die Funknavigation. VORs strahlen UKW-Wellen aus, die nur auf Sicht empfangen werden. Ob es tatsächlich so war, liess sich danach nicht mehr feststellen. Fakt ist, die Maschine flog an diesem Tage nicht die geplante Route sondern einen weit ausgedehnten Parallelkurs, der in den durch Israel kontrollierten Luftraum der Halbinsel Sinai führte. Die israelische Luftüberwachung verfolgte in dieser Zeit alle Flüge mit ihrem Radar. Auch Flug LN 114 wurde beobachtet. Ungewöhnlich war jedoch, dass das Pünktchen auf dem Schirm nicht, wie gewohnt Richtung Kairo abdrehte. Die Besatzung der Boeing bemerkte, dass etwas nicht stimmte und nahm eine sehr späte Kurskorrektur vor, die sie wieder Richtung Kairo bringen sollte. Derweil waren vom israelischen Luftwaffenstützpunkt Bir Gifgafa, zwei F-4 Phantom-Jäger aufgestiegen, wurden von der Bodenkontrolle bis Sichtkontakt zu der in Schwierigkeiten geratenen libyschen Boeing geführt. Zu diesem Zeitpunkt vermutete Israel einen Anschlag. Die Piloten der Kampfjets erkannten jedoch schnell, dass es sich um eine vollbesetzte verirrte Passagiermaschine handelte. Der Befehl um 14.04 Uhr lautete trotzdem:"In die Flügel schiessen und zur Landung zwingen!".

Die Raketen trafen empfindlich, so dass sich der zweite Teil dieses unglückseligen Befehls erübrigte. Die rechte Tragfläche und das mittlere Triebwerk wurden schwer beschädigt. Feuer breitete sich in Richtung Kabine aus. Wichtige Systeme des Flugzeuges fielen aus. Trotzdem hielt sich die Maschine noch minutenlang in der Luft. Kapitän Jacques Berjes verlor den aussichtslosen Kampf. Die 727 schlug um 14.10 Uhr hart auf und brach in einem Inferno aus Feuer, Rauch und Sand auseinander. Wie durch ein Wunder überlebten fünf der 113 Insassen. Die Flugzeit bis Kairo hätte nur noch 18 Minuten betragen.

Fazit:
Was lehrt uns dieser Quasi-Verteidigungsfall?
  • Es gibt natürliche und technisch bedingte Einflüsse, die einen Flug beeinträchtigen und falsche Vermutungen suggerieren können.
  • Ein Irrtum von Bodenkontrollstellen kann verheerend sein.
  • Ein Passagierflugzeug fällt nach Beschuss nicht einfach runter, sondern kann immer noch weite Strecken zurücklegen.
  • Niemand kann vorhersagen, wie sich die Schäden am Flugzeug auswirken und wo der Aufschlag erfolgt.
Diese wahre Begebenheit wurde durch Rudi Peschel recherchiert und in seinem Buch "Zwischenfall im Cockpit" niedergeschrieben. Das Buch erschien 1984 im "Militärverlag der DDR", was den Fakten jedoch egal sein dürfte.

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Schäubles Rücktritt vs Gewalt im Luftverkehr

Früher war es so, dass bei Flugzeugentführungen das Prinzip der Deeskalation galt, also Erfüllung der Forderungen der Entführer zum Schutz der Menschen an Bord. Was passiert aber, wenn die Schäublesche-Lösung rechtens wird? Es gibt für die Betroffenen an Bord keinen Grund mehr, sich nicht einer Entführung zu widersetzen. Denn bei Gelingen wäre das Schicksal der Menschen durch das Grundgesetz besiegelt. Und was weiss ich, was die am Boden gerade denken und aushecken? Also liegt es allein in den Händen von Crew und Passagieren im offenen Kampf an Bord das Problem zu klären, in allen Fällen und unter allen Umständen, bevor irgendeine Bodenfunkkstelle davon Wind bekommt. Ich gehe sogar noch weiter. Die Angst der Passagiere vor so einem Fall könnte zu gewaltsamen Aktionen gegen harmlose Mitreisende führen. Was weiss ich, ob mein verdächtig dreinschauender Nachbar nur zur Toilette oder ins Cockpit will. Lachen Sie nicht! Es gab in jüngster Vergangenheit auf internationalen Flügen schon haltlose Verdächtigungen nur aufgrund von Hautfarbe oder Sprache. Wie würden Sie sich von nun an entscheiden, wenn Sie vor der Wahl stünden, abgeschossen zu werden oder als letzte Chance dem Tode zu entrinnen, ihre eigene Entführung zu verhindern? Welche Mittel würden Sie im Kampf ums Überleben wählen?

Aber nun die eigentliche Frage. Ist so ein Innenminister, der stock und steif über Menschenleben auf formaljuristischer Ebene entscheidet, der unfähig ist, angemessene Alternativen zu prüfen, überhaupt seiner Aufgabe gewachsen?

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Mittwoch, Januar 03, 2007

2006 eines der sichersten Jahre der Luftfahrt

Mit 156 verlorenen Flugzeugen über 6 Sitzen gegenüber 178 im Vorjahr war das Jahr 2006 um 12,4 Prozent sicherer, dies hätte das Aircraft Crashes Record Office, Genf herausgefunden. Die Opferzahl soll um 11 Prozent auf 1.292 gesunken sein. Dabei stieg das Passagieraufkommen um vier Prozent auf 2,1 Milliarden.

via Edmonton Sun

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Aero Ticker - 2007-01-03

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Russland liefert Flugabwehr-Raketen an Iran und Syrien

Gemäss ITAR-TASS soll Russland einen Deal über die Lieferung von Flugabwehr-Raketen mit Iran und Syrien abgeschlossen haben. 50 Prozent der für Iran bestimmten 29 Tor-M1 im Wert von 1,4 Milliarden Dollar hätten bereits den Besitzer gewechselt. Die Raketen sollen zum Schutze der Nuklear-Anlagen im Iran eingesetzt werden.

via Space War

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Dienstag, Januar 02, 2007

Adam-Air-Flug KI-574 noch nicht gefunden

Wie das Handelsblatt weiter berichtet, soll die Suche am Mittwoch fortgesetzt werden.

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Video: NASA FAA und Controlled Impact Demonstration (CID) Aircraft

1984 spielten das NASA Dryden Flight Research Center und die FAA gemeinsam bei ihrem Projekt "Controlled Impact Demonstration (CID) Aircraft" mit dem Feuer. Am Morgen des 01. Dezembers startete eine unbemannte jedoch zu Messzwecken mit Dummies vollbesetzte Boeing 720 von der Edwards Air Force Base, California, drehte nach links ab und stieg auf 2.300 Fuss. Danach begann der Anflug auf eine vorher präperierte Landebahn an der Ost-Seite des Rogers Dry Lake. Die Maschine hielt einen Gleitwinkel von ungefähr 3,8 Grad wich jedoch nach passieren der Entscheidungshöhe (150 Fuss) leicht von der Center-Line nach rechts ab. Das Fahrwerk blieb eingezogen. Der fernsteuernde Pilot, Fitzhugh (Fitz) Fulton entschied sich gegen einen "go-around" und versuchte noch, die schwere Boeing wieder auf die Center-Line zu manöverieren. Zu spät! Die linke Tragfläche berührte den Boden. Das äussere linke Triebwerk kam in weniger als einer viertel Umdrehung zum Stillstand. Der Rumpf wurde aufgerissen. Trotz des brandhemmenden Treistoffzusatzes FM-9 hüllte sich die Maschine in Rauch und Feuer, brennender Kraftstoff schoss in die Kabine. Die Löschungsarbeiten nahmen über eine Stunde in Anspruch. Obwohl diese Demonstration nicht so ablief, wie ursprünglich geplant (Landung genau auf der Center-Line, Tragflächen wagerecht und deren Zerstörung durch acht Betonpfosten, ohne dass brennender Kraftstoff in die Kabine tritt), gewannen NASA und FAA wichtige Daten, die später in den Regelwerken des Luftverkehrs berücksichtigt wurden.

Video 1:


Video 2:


NASA-Downloads:
Videos
Fotos

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Flugzeug-Abschuss: Bundeswehrverband bleibt hart

Der Chef des Bundeswehrverbands, Oberst Bernhard Gertz, hat sich wiederholt gegen einen Abschuss entführter Flugzeuge ausgesprochen und sich damit schützend vor Grundgesetz und Menschenwürde gestellt. Gut gut!

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Aero Ticker - 2007-01-02

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Vereinigung Cockpit: Keine Chance für Flugzeug-Abschuss im deutschen Luftraum

Wie N24 berichtet, sieht die Vereinigung Cockpit (VC) die Schäublesche Lösung für entführte Passagierflugzeuge ebenfalls kritisch. Und gerade heute morgen hatte ich mir überlegt, wie wohl unsere Profis darüber denken. Ein lesenswerter Aktikel und gut zu wissen.

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